Lokalsport | 27.09.2014

Neuwieder Wassersportverein

Die 12. Clubcrew Drachenboot Weltmeisterschaften

Der Neuwieder Kanute Matthias Kinzer (zweiter sitzend, hinten re.) mit seinem Team im WM-Endlauf über die 500 Meter Kurzstrecke. privat

Neuwied. Die 12. Clubcrew Drachenboot Weltmeisterschaften fanden unlängst in Ravenna / Italien statt. Unter den 5.600 Sportlern aus fünf Kontinenten, die in 500 verschiedenen Teams an den Start gingen, war auch der Neuwieder Kanute Matthias Kinzer, der dem Neuwieder Wassersportverein (NWV) angehört und für die Thunder Dragons aus Bad Säckingen paddelte.

Wettkämpfe bei stürmischem Herbstwetter

Gestartet wurden die Wettkämpfe bei stürmischem Herbstwetter mit der 2.000 Meterstrecke. Hier wurde Kinzer mit seinem Team in einer Zeit von 8:47 Minuten fünfter mit einem Rückstand von sechs Sekunden auf den ukrainischen Weltmeister und lediglich drei Sekunden auf den Bronzemedaillengewinner aus Canada.

200 Meter Sprint

Am zweiten Tag ging es auf die ungeliebte 200 Meter Sprintstrecke. Hier war von vorne herein klar, dass Kinzer und sein Team nicht zu den Favoriten zählten. Nach dem Vor- und Zwischenlauf qualifizierten sie sich für das B-Finale, belegten dort den zweiten Platz und in der Endabrechnung erreichten die Bad Säckinger den 10. Platz von insgesamt 26 Teams.

500 Meter Kurzstrecke

Am dritten Wettkampftag stand die 500 Meter Kurzstrecke an. Nach zwei zweiten Plätzen im Vor- und Zwischenlauf erreichte das Team um Matthias Kinzer den Endlauf A und paddelten dort als sechster durch das Ziel. Es siegte, wie auch über die 200 Meter Sprintstrecke, das chinesische Staatsprofi-Team.

Fazit des Profis

"Es ist immer etwas besonderes bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein", so Kinzer. "Es ist aber schade, wenn man sieht, dass unser Team in der Weltspitze mithalten kann, aber letztendlich ohne eine Medaille zu gewinnen, die Heimreise antreten muss", so Matthias Kinzer weiter. Nach der Rückkehr in seinen Heimatort Neuwied, sprach ihm der Erste Vorsitzende des NWV, Reiner Bermel, die Glückwünsche des Vereins aus: "Wir sind überaus stolz, einen solchen überragenden Kanuten in unseren Reihen zu haben", so Bermel abschließend.

Der Neuwieder Kanute Matthias Kinzer (zweiter sitzend, hinten re.) mit seinem Team im WM-Endlauf über die 500 Meter Kurzstrecke. Foto: privat

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