Urogynäkologie stärken
Fachfortbildung zur Urogynäkologie in Neuwied fördert Zusammenarbeit und Qualität
aus Neuwied
Neuwied. Im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth fand kürzlich eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema Urogynäkologie statt, die auf eine rege Beteiligung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Fachkräften stieß. Im Fokus standen zentrale Krankheitsbilder wie Harninkontinenz und Beckenbodensenkungen, die eine große Zahl von Patientinnen betreffen und zugleich in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor unterrepräsentiert sind.
Ziel der Veranstaltung war es insbesondere, den interdisziplinären Austausch zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu intensivieren. Die enge Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und spezialisierten klinischen Einrichtungen stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine leitliniengerechte, qualitativ hochwertige und patientenorientierte Versorgung dar.
Das Kontinenzzentrum des Klinikums ist im Qualitätsverbund Beckenboden zertifiziert und unterliegt damit klar definierten Qualitätsstandards. Die Behandlung der Patientinnen erfolgt entlang strukturierter und qualitätsgesicherter Behandlungspfade. Darüber hinaus werden Behandlungsverläufe systematisch dokumentiert und sowohl mittel- als auch langfristige Ergebnisse sowie die subjektive Zufriedenheit der Patientinnen erfasst. Diese konsequente Qualitätssicherung trägt maßgeblich zur Transparenz und kontinuierlichen Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung bei.
Seit dem 1. Januar dieses Jahres wird das Beckenbodenzentrum durch Sabine Schütze verstärkt. Die ausgewiesene Expertin wurde an der Universitätsfrauenklinik Ulm ausgebildet, einem der führenden Zentren für Beckenbodenmedizin in Deutschland. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit konzentrierte sich insbesondere auf die Auswirkungen von Schwangerschaft und Geburt auf den Beckenboden; zu diesem Themenfeld verfasste sie ihre Habilitationsschrift.
Im Rahmen der Fortbildung stellte Frau Dr. Schütze ihr umfassendes diagnostisches und therapeutisches Spektrum in der Urogynäkologie vor. Im Anschluss entwickelte sich ein intensiver fachlicher Austausch mit den Teilnehmenden, in dem zahlreiche praxisrelevante Fragestellungen diskutiert wurden.
Die Fortbildung unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung eines kontinuierlichen Wissenstransfers sowie einer engen sektorenübergreifenden Zusammenarbeit. Beide Aspekte sind wesentliche Bausteine für eine nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung der Versorgungsqualität in der Frauenheilkunde.
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