Adventsnachmittag des Evangelischen Vereins Heddesdorf
Fröhlich, besinnlich, feierlich…
Abwechslungsreiches Programm mit Tombola
Heddesdorf. Das war eine gelungene Einstimmung auf das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel: Mitglieder und Freunde des Evangelischen Vereins Heddesdorf (EVH) trafen sich am dritten Adventssonntag zur traditionellen Weihnachtsfeier im Gemeindehaus der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Neuwied an der Dierdorfer Straße. Die Vereinsvorsitzende Marita Krämer freute sich über einen voll besetzten Saal und dankte in ihrer Begrüßungsrede den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die diese Veranstaltung erst ermöglichten. Gleich zum Auftakt verbreitete der Kinderchor der Ev. Friedenskirchengemeinde mit einem Potpourri von Advents- und Weihnachtsliedern eine fröhlich-feierliche Stimmung. Natürlich durfte dabei „Applaus, Applaus für den Nikolaus“ nicht fehlen. Dieser schwungvolle Song hat mittlerweile bei den Vereinsmitgliedern schon „Kultstatus“ und wird von den Kindern Jahr für Jahr mit Begeisterung vorgetragen. Begeistert von den Liedvorträgen war aber auch das Publikum, das sich bei den kleinen Interpreten mit einem großen Beifall bedankte. Nachdenklich stimmte die anschließende Andacht von Pfarrer Detlef Kowalski. In seiner Friedensbotschaft ging er auf die beiden verheerenden Weltkriege und die aktuelle Situation in der Welt ein. Aber er machte auch Mut: „Frieden auf Erden ist eine Geschichte des Scheiterns, aber auch eine Geschichte der Hoffnung.“ Der Pfarrer wurde von einer Konfirmandin und einem Konfirmanden begleitet, die beide mit ihren Vorträgen die Andacht bereicherten. Nach dem besinnlichen Part gab’s Kaffee und Kuchen, musikalisch untermalt von alpenländischen Klängen des „Wiedtal Duos“. Eine Weihnachtsgeschichte, vorgetragen vom Leiter der Gemeindebücherei, Hans-Jürgen Schmitt, leitete vom gemütlichen zum spannenden Teil über: die traditionelle Tombola. Die Jüngsten des Vereins zogen die Los-Nummern und in kurzer Zeit war alles unter den glücklichen Gewinnern verteilt. Zu den Gewinnern zählt aber auch die Gemeinde: Denn die Kollekte bleibt sozusagen im Haus - als Grundstock für die Anschaffung einer neuen Industrie-Spülmaschine. Das war wohl auch im Sinne aller Veranstaltungsteilnehmer, denn sie zeigten sich sehr großzügig und so kam ein ordentliches Sümmchen zusammen.
