Verein Niederbieberer Bürger sieht Handlungsbedarf
Gefahr der Unterspülung der Straße „Am Steg“ steigt
Niederbieber. Das Wiedufer an der sogenannten „Ahle Klous“ in der Nähe der Stegbrücke im Stadtteil Niederbieber war lange Zeit so breit, dass sich dort hunderte Menschen aufhalten konnten, um von dort aus das Feuerwerk anlässlich der Kirmes zu beobachten. Im Lauf vieler Jahre hat die Wied jedoch ihr Flussbett geändert. Auf der gegenüberliegenden Segendorfer Seite dehnt sich das Ufer immer weiter aus. Auf dieser Anlandung wachsen Bäume, die mittlerweile schon groß und alt geworden sind. Das ist ein Indiz dafür, dass dies seit vielen Jahren zu einem gewohnten Zustand geworden ist. Durch diese Anlandung verändern sich die Strömungsverhältnisse und dadurch kommt es im Laufe der Zeit zu minimalen Veränderungen des Ufers. Stärkere Veränderungen sind allerdings insbesondere nach Hochwasserperioden zu beobachten. Da kann auch schon einmal ein Baum unterspült werden, der dann den Halt verliert und sich an der in Richtung Rhein angelegten Fischtreppe verfängt.
Dass die Wied sich ihren eigenen Weg bahnt, ist nicht der Grund weshalb sich bei Bernd Siegel, Vorsitzender des Vereins Niederbieberer Bürger, Sorgenfalten auf der Stirn bilden, etwas anderes bereitet ihm Sorgen. Wenige Meter entlang der Wied verläuft die Straße „Am Steg“ hin zur Altentagesstätte der AWO, zum Kindergarten in der Lach, zur Carmen-Sylva-Schule, zur Grundschule an der Wied, zur Rudolf-Steiner-Schule und zum Sportkomplex. Wenn die Wied erst die Straße unterspült hat, entstehen hohe Kosten, die letztendlich den Steuerzahler treffen.
Bereits im Jahr 2013 informierte Bernd Siegel die Regionalstelle Wasserwirtschaft der SGD Nord. Diese konnte allerdings keinen Handlungsbedarf erkennen. Um eventuelle Schäden abzuwenden, wäre es jedoch wünschenswert, wenn zeitnah eine preiswerte Lösung gefunden werden könnte.
Pressemitteilung
Verein Niederbieberer Bürger
