Allgemeine Berichte | 25.04.2015

Kirchengemeinde Niederbieber zeigt Luthers Leben in Zinn

Große Geschichte in kleinem Format

Erzbischof Hermann zu Wied im Gespräch mit Martin Bucer und Philipp Melanchthon. privat

Neuwied-Niederbieber. Der Thesenanschlag von 1517 und Martin Luthers Auftritt beim Reichstag in Worms 1521 gelten als Marksteine der Reformation. Die beiden so folgenreichen Ereignisse und 26 weitere Szenen sind ab 24. Mai in Kleinformat (Maßstab 1:56) und kunstvoll gefertigt zu bewundern. Dann zeigt die Evangelische Kirchengemeinde Neuwied-Niederbieber in ihrem Gemeindehaus eine Ausstellung der besonderen Art. Titel: „Martin Luther - Lebens- und Reformationsgeschichte in Zinnfiguren - Dioramen“.

Tafeln, Texte, Bilder, vor allem aber die akribisch gestalteten Dioramen lassen also einen der bedeutendsten Vorgänge europäischer Geschichte lebendig werden und stimmen damit ein auf das Reformationsjubiläum 2017. Schließlich markiert der Thesenanschlag von 1517 den Beginn der Reformation.

Entstanden ist die Wanderausstellung, die bereits in Städten wie Dresden, Goslar und Weimar zu sehen war und nun erstmals in Rheinland-Pfalz gezeigt wird, unter Federführung des Städtischen Museums Halberstadt. Der Betrachter wird mitgenommen auf eine Zeitreise, er wird Zeuge jener Geschehnisse vor 500 Jahren, die sich in der Ausstellung wie auf kleinen Theaterbühnen vor ihm abspielen, sehr detailreich und ausgesprochen anschaulich. Nicht allein die Ereignisse der Reformation, auch die Zeitumstände Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts mit sozialen Nöten, Kriegen und Krankheiten werden in Dioramen dargestellt, die so ein umfassendes Bild entwerfen.

In Niederbieber ist die Ausstellung noch um ein Diorama ergänzt, das Hermann zu Wied (1477 bis bis 1552) gewidmet ist. Schließlich gilt er als einer der Wegbereiter der Reformation im Wiedischen Land. Seine letzte Ruhestätte fand Hermann zu Wied, der auf der Burg Altwied starb, in der Evangelischen Kirche Niederbieber.

Unterstützt wird die Ausstellung von der Sparkasse Neuwied, der VR-Bank, dem Kirchbauverein Niederbieber und dem Verein Niederbieberer Bürger. „Martin Luther in Zinn - Lebens- und Reformationsgeschichte in Zinnfiguren - Dioramen“ ist zu sehen vom 24. Mai bis 21. Juni im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Neuwied-Niederbieber, Am Kirchberg 11, wochentags von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung

Kirchenbauverein Niederbieber

Erzbischof Hermann zu Wied im Gespräch mit Martin Bucer und Philipp Melanchthon. Foto: privat

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