GTRV Neuwied
Hauröder-Wanderung in winterlichem Flair
Neuwied. Vor über drei Jahrzehnten machte es sich der damalige stellvertretende Schulleiter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, Hermann Hauröder, als Protektor des Schülerrudervereins GTRVN (Gymnasial-Turn-Ruder-Verein Neuwied) zur Aufgabe, seinen Schützlingen die heimatliche Kultur näher zu bringen. In der ruderarmen Winterzeit lud er die Aktiven des Schülerrudervereins zu einer heimatkundlichen Wanderung ein. Auch wenn Hermann Hauröder schon lange nicht mehr unter uns weilt, so lebt die von ihm ins Leben gerufene Tradition der „Hauröder-Wanderung“ im GTRVN fort. Nachdem die Veranstaltung in den letzten Jahren bis zu 60 Vereinsmitglieder anzog, war die Resonanz in diesem Winter rückläufig. Nur 19 Wanderwillige machten sich auf, um die Nordschleife der Wäller Tour „Iserbachschleife“ zu erwandern.
Spaß im Schnee
Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung war die Talhauser Mühle. Während sich der Morgen in Neuwied trüb und regnerisch zeigte, hatte es in höheren Lagen bereits geschneit. Die schneebedeckte Landschaft lud nicht nur zum Wandern ein, sondern motivierte auch einige Teilnehmer zu heftigen Schneeballgefechten. Die altersmäßig von sechs bis 75 Jahren gestreute Teilnehmerschaft hatte sehr viel Spaß und traf gegen 15.30 Uhr wohlbehalten zur Abschlussrast in der Talhauser Mühle ein. Den Organisatoren, Christel und Eberhard Malzi, wurde ein herzliches Dankeschön ausgesprochen, verbunden mit der Hoffnung auf eine Neuauflage im kommenden Winter. Hermann Hauröder als Begründer der Winterwanderung hätte sicherlich seine Freude darüber, dass die von ihm initiierte Veranstaltung noch heute mit Leben gefüllt wird.
In den höheren Lagen schneite es zur großen Freude der Wanderer. Foto: privat
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