SPD Ortsverein Niederbieber-Segendorf unterstützt Anwohner „Am Limes“
„Hier muss eine dauerhafte Lösung gefunden werden“
Niederbieber. Der SPD Ortsverein Niederbieber-Segendorf unterstützt die Anwohner in ihrer Forderung nach mehr Sicherheit durch zusätzliche verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Straße „Am Limes“. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, trafen sich die SPD-Vorstandsmitglieder und Polizeihauptkommissar Karl Heinz Tross mit den Familien vor Ort.
Bereits im April diesen Jahres teilte das Stadtbauamt als Straßenverkehrsbehörde nach einer Anfrage des Ortsbeirates Niederbieber in einem Zwischenbericht mit, dass die Straße „Am Limes“ aufgrund ihres Ausbauzustandes sicherlich nicht dazu geeignet wäre, mit Geschwindigkeiten zwischen 30 km/h und 50 km/h befahren zu werden. Die Einschätzung der Verkehrssituation seitens der Behörde kommentieren die meisten Anwohner mit ungläubigem Kopfschütteln. Die Anwohner berichteten den SPD´lern vor allem von ihren Ängsten um die spielenden Kinder und beklagen, dass hier in der Straße nach wie vor zu schnell gefahren wird.
„Es ist nur eine Frage der Zeit, wann hier mal etwas Schlimmes passiert“, fürchtet Dietrich Schönke, der sich stets Sorgen um seine Enkel macht, wenn sie draußen spielen.
SPD-Ortsverein Geschäftsführerin Claudia Jungbluth, die selbst zwei Kinder hat, kann die Sorgen der Eltern und Großeltern sehr gut verstehen und unterstützt ihre Forderung. „Kinder erkennen die Gefahren nicht, daher müssen wir Eltern dafür Sorge tragen, dass man das Möglichste dafür tut, um die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten“, betont Claudia Jungbluth.
„Anzeigen und Fahrverbote sind kein probates Mittel“
Dem SPD-Ortsvereins-Vorstand liegen nun Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass die Befürchtungen der Anwohner sehr wohl berechtigt sind. Aus diesen Informationen geht hervor, dass im Rahmen von mehreren durchgeführten Kontrollen in der Straße „Am Limes“, in den letzten Wochen circa 20 Verwarnungen, fünf Ordnungswidrigkeitsanzeigen und ein Fahrverbot wegen zu schnellen Fahrens in einer Spielstraße von der Polizei Neuwied ausgesprochen wurden. Hier zeigt sich deutlich, dass hier in der Straße noch zusätzlicher Handlungsbedarf besteht und dass das Ergebnis der Kontrollen hier in direktem Widerspruch zu den Aussagen der Behörde steht.
„Für die Anlieger und vor allem für die Kinder, die hier wohnen, muss etwas getan werden“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des SPD Ortsvereins, Willi Marmé.
„In Zukunft darf das Durchfahren der Straße nur noch mit deutlich verringerter Geschwindigkeit möglich sein. Der SPD-Ortsverein bittet daher die Straßenverkehrsbehörde, nach einer Lösungsmöglichkeit zu suchen. Anzeigen und Fahrverbote sind nach Meinung des SPD-Ortsvereins Niederbieber-Segendorf kein probates Mittel und können nur vorübergehend wirken. Hier muss eine dauerhafte Lösung gefunden werden“, betont Marmé.
Stadtratsmitglied Sigurd Remy sieht ebenfalls Handlungsbedarf. Remy hat bereits im Vorfeld des Treffens mit Bürgermeister Kilgen Gespräche geführt, um nach einer Lösung des Problems zu suchen.
Pressemitteilung des
SPD Ortsvereins
Niederbieber-Segendorf
