Kolpingsfamilie Neuwied pilgerte zum Heiligen Apollinaris
Im Glauben vereint
Remagen/Neuwied. Den christlichen Glauben zu leben, zu vertiefen und lebendig zu halten, gehört zu den Zielen der Kolpingsfamilien. Dazu gehören die Heilige Messe und das Gebet, aber auch die Wallfahrt.
So machten sich auch in diesem Jahr erneut rund 250 Kolpinger auf den Pilgerweg zum Heiligen Apollinaris auf den gleichnamigen Berg in Remagen. Unter dem Leitgedanken „Ein Segen sollst Du sein“ kamen sie aus dem Koblenzer, Mayener Linzer und Neuwieder Raum. Die Mitglieder des katholischen Sozialverbandes Kolpingsfamilie wollen nach dem Vorbild des seligen Adolph Kolping wirken und somit den Armen, Schwachen, Benachteiligten und in Not befindlichen Mitmenschen, aktuell besonders den Flüchtlingen, beistehen. Ihnen, dem Nächsten, versuchen im christlichen Sinne „ein Segen zu sein“, sodass sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringen kann.
Der in Konzelebration mit sieben Priestern gestalteten Eucharistiefeier stand Diözesanpräses Thomas Gerber vor. Ihnen standen die Bannerabordnungen der einzelnen Kolpingsfamilien zur Seite. Im Anschluss war die Gelegenheit gegeben, den persönlichen Apollinarissegen mit dem Hauptreliquiar durch einen Priester zu erhalten. Nach der Heiligen Messe, Gebet und Verehrung des Heiligen Apollinaris traf sich die Pilgergemeinschaft zur leiblichen Stärkung bei lockeren Gesprächen und Austausch über Aktivitäten in den verschiedenen Kolpingsfamilien im Klostergarten.
