Oberbieberer Chöre unterstützen Kirchbauverein
Konzert zum Erhalt des kirchlichen Baudenkmals
Oberbieber. Im März 2011 gründete sich der Kirchbauverein Oberbieber, der sich zum Ziel setzt, die Erhaltung des Kirchengebäudes, dessen Apsis das älteste kirchliche Baudenkmal im Kreis Neuwied ist, zu fördern. Da durch den demografischen Wandel die Einnahmen an der Kirchensteuer zurückgehen, möchte der Verein, dem Sparkassendirektor i.R. Klaus Pinkemeyer vorsteht, durch verschiedene Aktivitäten die Kirchengemeinde unterstützen. Das geschieht durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und diverse Aktivitäten in der Vergangenheit, wie einem Orgelkonzert, Konzert jugendlicher Musikanten des evangelischen Kirchenchores Rengsdorf, einem Konzert der Kowalew-Kosaken, einer biblischen Weinprobe oder einem Bücherbasar. Jüngste Unterstützungsmaßnahme war ein wesentlicher finanzieller Beitrag zum Innenanstrich der Kirche und jüngste Aktivität ein vorweihnachtliches Konzert der Oberbieberer Chöre, also des Männergesangvereins, des Evangelischen Kirchenchores und des Frauenchores Oberbieber. Pinkemeyer freute sich in seiner Begrüßung denn auch über den zahlreichen Besuch und war von den Liedbeiträgen ebenso begeistert wie die Zuhörer. Gab es doch so unterschiedliche Beiträge wie „We are the World“ von Michael Jackson vom Frauenchor oder das fetzige Feliz Navidad von José Feliciano, bei dem Chorleiter Peter Uhl geschickt auch die Zuschauer mit allerlei Rhythmusinstrumenten einband. Der Kirchenchor überzeugte mit eher traditionellen Liedern, wie „Machet die Tore weit“ oder „Es kommt ein Schiff geladen“ und Jürgen Lichtenthähler begeisterte mit seinem strahlenden Tenor beim „Tröste dich, mein Volk“ von Georg Friedrich Händel. Nach einer gehauchten „Pastorella“ von Peter Uhl auf der renovierten Kleuker-Orgel verabschiedeten sich die Chöre mit dem Versprechen „Dieser Tag war schön“ und versprachen ein Wiedersehen, dem Klaus Pinkemeyer in seinen Dankesworten nur zustimmen konnte.
Alle gesanglich aktiven Oberbieberer vereinten sich zugunsten eines Konzerts des Kirchbauvereins in der Apsis der evangelischen Kirche, damit ebendiese weiterhin erhalten bleibt.Foto: Hans Hartenfels
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