Allgemeine Berichte | 08.03.2013

Erste Einbürgerungsfeier im Kreishaus in diesem Jahr

Landrat Rainer Kaul: Sich aktiv in die Gesellschaft einbringen

40 Personen erhielten offiziell die deutsche Staatsangehörigkeit

Insgesamt konnten 40 Personen im Kreishaus ihre Einbürgerungsurkunden aus den Händen von Landrat Rainer Kaul entgegennehmen. privat

Neuwied. Die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit ist ein besonderes Ereignis, und daher ist es Landrat Rainer Kaul ein wichtiges Anliegen, die Urkunden stets in einem feierlichen Rahmen zu überreichen. Dies kommt offensichtlich gut an, denn zur Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung kommen auch immer zahlreiche Familienangehörige und Freunde, aber auch regelmäßig Vertreter des Beirats für Migration und Integration. Diesmal drohte der historische Sitzungssaal der Kreisverwaltung aus den Nähten zu platzen. 40 Personen mit 16 verschiedenen Nationalitäten waren einzubürgern, aber gut 100 Personen wollten der feierlichen Zeremonie, die musikalisch umrahmt wurde von Schülerinnen und Schülern der städtischen VHS-Musikschule unter der Leitung von Martin Geiger, beiwohnen. „Die Identifikation mit dem Land, in dem man viele Jahre und teils Jahrzehnte gelebt hat, ist deutlich spürbar, und ich glaube, dies hat auch viel mit der Haltung zu tun, wie wir auf die Menschen zugehen“, ist Landrat Rainer Kaul überzeugt und wirbt für eine verstärkte Willkommenskultur gerade an den Schnittstellen, wie beispielsweise den Behörden.

Integrationsbeauftragte Andrea Oosterdyk und der Beirat für Migration und Integration, der mit MdL Elisabeth Bröskamp und Herbert Woidtke vertreten war, unterstützen ebenfalls die Einbürgerungskampagne des Landes, denn mit der deutschen Staatsangehörigkeit seien die umfassendsten Teilhabemöglichkeiten gewährleistet, die auch genutzt werden sollten. Bei der diesmaligen Einbürgerungsfeier war die älteste Neubürgerin 80 Jahre alt und der jüngste Neubürger elf Jahre alt. Landrat Rainer Kaul entließ die „frisch gebackenen Deutschen“ mit den besten Wünschen auf ihren weiteren Weg und hoffte, dass sie dem Landkreis Neuwied treu bleiben, denn hier gebe es eine gute Infrastruktur und ein umfassendes Bildungsangebot.

Insgesamt konnten 40 Personen im Kreishaus ihre Einbürgerungsurkunden aus den Händen von Landrat Rainer Kaul entgegennehmen. Foto: privat

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