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Modernste Technik und persönliche Beratung im Einklang
Marien-Apotheke feierte Neueröffnung
Heimbach-Weis. Seit vergangener Woche präsentiert sich die Marien-Apotheke in Heimbach-Weis (Hauptstraße 71) im neuen Gewand. Vieles ist neu. Geblieben ist das bewährte Team um Inhaberin Brigitte Hillen, das den Anspruch hat, die Kunden umfassend zu beraten. Diesbezüglich gibt es ebenfalls eine Neuerung.
Beratungsraum wahrt Intimsphäre
„Wir haben nun einen Beratungsraum, in dem die Intimsphäre gewahrt bleibt“, freut sich Brigitte Hillen. Zum Beispiel bei der Erläuterung verschiedener Inkontinenzprodukte werden die Kunden den gemütlich eingerichteten Beratungsraum zu schätzen wissen. Aber auch das Anpassen von Kompressionsstrümpfen und die Messungen des Blutdrucks, des Blutzuckers und des Körperfetts finden zukünftig in dieser ruhigen Atmosphäre statt.
High-Tech Kommissionierer verteilt Medikamente
Das Herzstück der neuen Marien-Apotheke ist ein Kommissionierer neueste Technik. Die über 5.000 Arzneien zieht ein Roboterarm blitzschnell aus dem Regal. Auch das Einräumen übernimmt der Kommissionier-Automat. Die Medikamente werden auf diese Weise platzsparend aufbewahrt. Der Verkaufsraum konnte dadurch vergrößert werden. Hell, freundlich und geräumig ist die Atmosphäre. Die Kunden können sich freuen. Die hohe Investition in die Zukunft ist ein Zeichen, dass die Marien-Apotheke noch lange am Standort bestehen wird. Entstanden ist sie 1958. Vor sechseinhalb Jahren wurde die Apotheke von Brigitte Hilllen übernommen. Im vergangenen Herbst entschieden sich die Apothekerin und ihr Ehemann für die Runderneuerung.
Brigitte Hilllen setzt auf regionale Produkte
Ideen zur Neugestaltung sammelten die beiden auf dem Apothekertag in München. Hier entstanden auch die ersten Kontakte zu den Lieferanten. Wichtig ist der Inhaberin der Bezug zur Region. Wo immer es möglich ist, setzt sie auf regionale Produkte. Honig kommt aus dem Ort, Verpackungsmittel aus Bendorf, Rezepturenzubehör aus dem Westerwald und der High-Tech Kommissionierer aus der Eifel. Selbstverständlich entspricht die Marien-Apotheke der neuesten Apothekenbetriebsordnung. Dazu zählt die Eigenherstellung von Tee und Salben. „Nicht selten verschreiben Ärzte Salben mit einer abgewandelten Zusammensetzung. Andere Salben werden von der Industrie nicht hergestellt, weil es sich nicht lohnt“, erklärt Brigitte Hillen. Wie die Herstellung von Salben funktioniert, konnten die Kunden am Tag der offenen Türe sehen. Tags zuvor war Gesundheitstag. Am Dienstag war Kindertag. Die Jüngsten lernten, wie eine Apotheke funktioniert. Apropos Nachwuchs. Stolz ist Brigitte Hillen, dass sie bereits vier Pharmazeutisch Technische Assistenten (PTA) nach deren zweijährigen Berufsfachschule in der Praxis ausbildete. Einen Schwerpunkt bildet die Homöopathie in der Marien-Apotheke. Darauf ist die Heilpraktikerin Silvia Uppena spezialisiert. Die Homöopathie-Beratung bildete den Auftakt der Aktionswoche am Dienstag.
