Wirtschaft | 16.11.2013

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Neues Angebot für Menschen mit Behinderung

Die Josefs-Gesellschaft (JG-Gruppe) ist Mitglied im Deutschen Caritasverband

Astrid Kleudgen (3.v.l.) und ihre Kollegen sind froh, nun auch in St. Katharinen ein tägliches Förder- und Betreuungsangebot für schwerbehinderte Menschen zu haben.privat

St. Katharinen. Im Werkstatt-Standort des Heinrich-Hauses in St. Katharinen können von nun an auch Menschen mit schweren Behinderungen in einer Tagesfördergruppe betreut werden. Für vier Rehabilitanden aus dem Umkreis, die zuvor nach Neuwied kamen, verkürzen sich die täglichen Fahrwege und es bleibt mehr Zeit und Raum für therapeutische Angebote oder Musik und Kunst. Schon viele Jahre war es das Ziel, auch in St. Katharinen ein Beschäftigungs- und Betreuungsangebot für schwerbehinderte Menschen zu haben. Helle, neu gestaltete, großzügige Räume konnten von den ersten vier Männern und Frauen bezogen werden. Neben dem obligatorischen Pflege- und Ruhebereich steht den Rehabilitanden eine große Terrasse zur Verfügung. Zuvor mussten die Vier nach Neuwied-Engers gefahren werden, um das dortige Förderzentrum des Else-Meurer-Hauses zu besuchen. „Umso mehr freuen wir uns, nun auch hier vertreten zu sein“, sagt Astrid Kleudgen, Leiterin des Förderzentrums im Heinrich-Haus. Es sei insbesondere für Menschen mit Behinderung aus der Region rund um Linz gedacht. Ziel dieses Förderzentrums ist es, erwachsenen Menschen mit Behinderung ein vielfältiges, individuell abgestimmtes Angebot und damit gleichzeitig eine verlässliche Struktur zu vermitteln. Unterstützt werden die Frauen und Männer unter anderem von Heilerziehungspflegern sowie Krankenpflegern. Um sich selbst ein Bild zu machen, lädt auch dieses Jahr der Weihnachtsmarkt am 1. Dezember nach St. Katharinen ein. Neben einem Einblick in die Werkstatt locken ein vielfältiges Musikprogramm sowie viele weihnachtliche Leckereien zur Einkehr.

Astrid Kleudgen (3.v.l.) und ihre Kollegen sind froh, nun auch in St. Katharinen ein tägliches Förder- und Betreuungsangebot für schwerbehinderte Menschen zu haben.Foto: privat

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