Lokalsport | 14.12.2012

Eishockey: Verteidiger Christian Neumann neu im Kader

Neuwieder Bären empfangen Spitzenteam aus Kassel

Stephan Petry und Jan-Niklas Linnenbrügger fallen aus

 Foto: www.fischkopp-medien.de.

Neuwied. Mit einem Neuzugang, einem Rückkehrer, aber auch zwei Ausfällen geht der EHC Neuwied in das einzige Wochenendespiel der Bären in der Oberliga West. Die Deichstädter empfangen am Sonntag um 19 Uhr das Spitzenteam der Kassel Huskies in der Neuwieder Bärenhöhle. Erstmals mit dabei sein werden dann in der Verteidigung Neuzugang Christian Neumann und Rückkehrer Kai Kühlem, der seine interne Sperre abgesessen hat. Ausfallen werden hingegen die Stürmer Stephan Petry und Jan-Niklas Linnenbrügger. Deshalb werden Spieler aus der zweiten Reihe am Sonntag ihre Chance bekommen.

„Ich werde Dominik Kley eine Chance in der dritten Sturmreihe geben“, kündigt EHC-Trainer Arno Lörsch an. Obendrein werden zwei Juniorenspieler dem Kader zusätzliche Tiefe geben. „Die personelle Situation bleibt sehr angespannt“, sagt Lörsch, der derzeit aufgrund der Ausfälle mit seinem Stammpersonal keine drei kompletten Reihen aufbieten kann. Umso mehr freut sich der Trainer über Neuzugang Christian Neumann, der bereits das Neuwieder Trikot getragen hat. „Christian kommt aus dem Neuwieder Nachwuchs, hat von hier den Sprung in die DNL geschafft und war zuletzt in der Regionalliga NRW aktiv. Er kommt gebürtig aus Linz und wird zukünftig in Bad Neuenahr arbeiten, was den Wechsel zurück zu den Bären möglich gemacht hat. Ich kenne ihn sehr gut und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Mit Neumann an Bord geht es nun gegen das Profiteam aus Kassel - eine schier unlösbare Aufgabe für den Underdog aus der Deichstadt. „Ich habe mich gefragt, wie ich als Spieler eine solche Partie angehen würde“, sagt Lörsch. „Ich würde zumindest versuchen, meine Ehre wieder herzustellen und gegen einen solch übermächtigen Gegner möglichst lange dagegen zu halten. Wir müssen die Situation mit einem Höchstmaß an Professionalität angehen.“ Lörsch lobt zudem die gute Arbeit seines Teams unter der Woche: „Über die Intensität und die Motivation im Training kann ich mich überhaupt nicht beschweren. Alle sind bei der Sache und wollen sich von Kassel nicht vorführen lassen. Wir werden mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, dem Gegner Paroli bieten. Gegen einen solchen Gegner reicht es jedoch nicht, bis an seine Grenzen zu gehen - man muss drüber hinweggehen, auch wenn es sicherlich weh tun wird. Aber wenn wir alles geben, dann können wir am Sonntagabend auch erhobenen Hauptes nach dem Spiel das Eis verlassen.“

Foto: www.fischkopp-medien.de.

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