Allgemeine Berichte | 28.06.2014

Kolpingsfamilien pilgern im 82. Jahr zur Kirchenruine Hausenborn

Prozession mit Gesängen und Gebeten

Die Wallfahrer auf dem Weg vom Spielmanns-Heiligenhäuschen zur Kirchenruine Hausenborn.Guido Brink

Neuwied. Über 130 Hausenbornfreunde trafen sich wieder zur traditionellen Hausenbornwallfahrt der Kolpingsfamilien im Heimbach-Weiser Wald. Bereits seit 1932 pilgern ununterbrochen jährlich Kolpinger und Hausenbornfreude zur Kapelle „Unserer Lieben Frau zu Hausenborn“, die seit mehr als 550 Jahren ein beliebter Wallfahrtsort ist. Seit nunmehr 30 Jahren findet die Wallfahrt als Bezirkswallfahrt des Kolpingbezirks „Engers-Kunostein“ statt, der die Kolpingsfamilien der Stadt Neuwied umfasst. Auch sind jährlich viele Freunde aus dem Bezirk Weißenthurm mit dabei. In diesem Jahr wurde die Wallfahrt von der Kolpingsfamilie Neuwied organisiert. In einer Prozession pilgerten die Teilnehmer mit Gesängen und Gebeten vom Spielmanns-Heiligenhäuschen zur Kirchenruine. Der Gottesdienst wurde vom Kolping-Diözesanpräses Thomas Gerber zelebriert. Andreas Bühler, Präses der Kolpingsfamilie Neuwied predigte. Musikalisch wurde die hl. Messe gemeinsam von dem Männergesangverein 1852 Weis e.V. und dem Männerchor Sangesfreunde Heimbach-Weis unter der Leitung von Joachim Menningen mitgestaltet. In der Kollekte kamen 380 Euro zusammen, die die Neuwieder Kolpingsfamilie den Flutopfern auf dem Balkan zukommen lässt. Nach dem Gottesdienst verweilten die Teilnehmer noch gemeinsam am Spielmanns-Heiligenhäuschen.

Die Wallfahrer auf dem Weg vom Spielmanns-Heiligenhäuschen zur Kirchenruine Hausenborn.Foto: Guido Brink

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