Neuwieder Schwimmverein 1909 in Siegen
Tag der langen Strecken
Neuwied. Ohne die Nachwuchsmannschaft und dadurch mit reduzierter Teilnehmerzahl von sieben Schwimmerinnen und sieben Schwimmern, reiste die Wettkampfmannschaft des Neuwieder Schwimmvereins 1909 nach Siegen, um neues Terrain zu erkunden. Bei diesem Wettkampf starteten sie nur auf langen Strecken, das heißt: 400m, 800m und 1500m Freistil, 200m und 400m Lagen sowie 200m Schmetterling. „Bei diesem Wettkampf geht es darum, dass unsere Schwimmer sich ausprobieren und Spaß haben sollen und dabei neue Grenzen kennenlernen“, so Trainer Ralf Seuser. Auf 400m Freistil konnte sich Moritz Seuser (Jg. 1998) mit einer Zeit von 5:21,69 und somit einer Bestzeitverbesserung über 12 Sekunden Platz Drei sichern. Ebenfalls auf Rang Drei landete Laurin Welk im Jahrgang 2001, der sich wie seine Teamkameraden Alexander Fischer (Jg.2000) und Felix Fuchs (1999) um über 30 Sekunden verbessern konnte. Sara Köfer (Jg.2000) wagte sich erneut an die Strecke 200m Schmetterling und erreichte in persönlicher Bestzeit von 2:55,50 Platz Zwei. Auch in der „Königsdisziplin“ 400m Lagen konnte sie in einer Zeit 6:05,44 den zweiten Podiumsplatz in ihrer Alterklasse erklimmen. Platz Eins musste sie ihrer Teamkameradin Jasmin Wellbrink, die in einer Zeit von 6:03,23 anschlug, überlassen. Ebenfalls Erster wurde Julian Krämer im Jahrgang 2002. Engagiert und mit viel Stimme feuerten die Sportlerinnen und Sportler sich gegenseitig auf der 800m langen Freistilstrecke an. Hier konnten sich Felix Fuchs, Julian Krämer, Sara Köfer, Jerome Osterkamp, Moritz Seuser und Janine Späth Pokale abholen. Spannend wurde es auch über 1500m Freistil. Die Schwimmerinnen und Schwimmer des NSV sind noch nie über diese Distanz bei einem Wettkampf an den Start gegangen. So war es auch für die Trainer spannend zu sehen, was wohl passieren würde. Lara Louven (Jg.2000), Kim Sarah Schaback (Jg.1999) sowie Janine Späth (Jg.1997) stellten sich auf weiblicher Seite der Herausforderung und kamen gut mit der Belastung klar. Noch wohler schienen sich Felix Fuchs und Julian Krämer zu fühlen, die aus Sicht der Trainer „technisch sauber“ und mit sehr gleichmäßigen Zwischenzeiten ein scheinbar müheloses Rennen schwammen und die siberne Auszeichnung in Form eines kleinen Pokals entgegennehmen durften.
Insgesamt reiste das Team des Neuwieder Schwimmvereins 1909 nach diesem Wochenende erschöpft aber zufrieden mit 25,9 Wettkampfkilometern in Armen und Beinen und dem Erreichen von fünf ersten, elf zweiten und sechs dritten Plätzen zurück nach Neuwied.
