Allgemeine Berichte | 14.07.2013

Deichwelle: Gäste erobern ihr neues Freibad im Sturm

Volles Haus bei der Eröffnung

Der Sprungturm gehört fraglos zu den neuen Attraktionen der Deichwelle.  Privat

Neuwied. Mit einem großen Programm feierte die Deichwelle gemeinsam mit ihren Gästen die Neueröffnung nach der Sanierung. An dem Eröffnungswochenende zum Ferienstart kamen allein mehr als 1500 Gäste, die gespannt waren, auf Sprungturm, Racer-Rutsche oder das komplett neue Kleinkinderbecken. Und wie bestellt kam auch die Sonne mit heißen Temperaturen, sodass beim Schwimmen, Tauchen oder Springen Abkühlung mit viel Spaß winkte. „Der harte Winter war ein echtes Problem“, erklärte SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach. Er war zufrieden, dass elf Monate nach der Schließung mit der Sanierung der Schäden am Dach und an den sanitären Anlagen nun im Freibad und in der Sauna viele neue Elemente hinzugekommen sind. Neben Sprungturm und Rutsche wurde das alte Kleinkinderbecken aus den 60er Jahren entfernt und komplett neu gestaltet, der Boden im großen Becken teilweise auf 1,36 Meter Höhe angehoben, um mehr Nutzungsmöglichkeiten zu bieten, außerdem hat die Sauna erheblich größere Ruheräume bekommen. Zwar bekommen die SWN einen Großteil der Kosten ersetzt, für die neuen Attraktionen brauchte es aber die Zustimmung des Aufsichtsrats der SWN, für die Herschbach dessen Mitgliedern ausdrücklich dankte. Die Neuerungen in der Deichwelle sind auch für Oberbürgermeister Nikolaus Roth Grund genug, die Eröffnung des Freibads gebührend zu feiern: „Ich bin sicher, dass das Bad in seiner jetzigen Gestaltung die Besucher begeistern wird und das Potenzial hat, die ohnehin guten Besucherzahlen weiter zu steigern.“ Für ihn hat das Bad allerdings nicht nur für die Neuwieder große Bedeutung: „Während Bonn Bäder geschlossen hat, steht die Stadt Neuwied zur Deichwelle.“ Firmen, die sich ansiedeln wollen, schauen eben nicht nur auf Gewerbefläche, sondern auch auf das Kita-, Schul- und Freizeitangebot: „Das Bad ist ein echter Standortfaktor.“ Über die wirtschaftliche Bedeutung diskutierte aber niemand. Live-Musik, Vorführungen, Wettrutschen, Springwettkämpfe und jede Menge Wasserspiele waren angesagt, um die lange Phase, die die Deichwelle auf den Trockenen lag, schnell wieder zu vergessen.

Der Sprungturm gehört fraglos zu den neuen Attraktionen der Deichwelle. Foto: Privat

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