Kolpingsfamilie Neuwied 1860 - Neuwahlen bei der Jahresvollversammlung
Werner Hammes als Vorsitzender bestätigt
Neuwied. Der Berichtszeitraum 2013/2014 stand unter der inhaltlichen Programmleitlinie 200ster Geburtstag des Gründers, des seligen Adolph Kolping. Dies auch besonders im Hinblick auf die von Adolph Kolping persönlich mitgegründeten örtlichen Kolpingsfamilien. Der christliche Glaube und die Leitsätze Adolph Kolpings prägen grundsätzlich die Verbandsarbeit der örtlichen Kolpingsfamilie. So bieten sie religiöse, gesellige, aber auch sozial-gesellschaftspolitische Angebote, die sowohl von Mitgliedern als auch von interessierten Bürgern besucht werden. Zu Wort melden, sich aktiv für sozial Schwache starkmachen und, wo nötig, selbst Hand anlegen, also praktische Hilfestellung geben, das zeichnet die örtliche katholisch-soziale Verbandsarbeit aus. Verbindlich nach dem Motto Adolph Kolpings: Für den Nächsten da sein - wer Mut zeigt, macht Mut. Verantwortung übernehmen, sich einmischen, Kritik üben, da, wo sie angebracht ist, so zum Beispiel Widerspruch äußern, wenn gegen das Aufstellen der Kleidercontainer für Dritte-Welt-Projekte moniert wir, und so weiter. Nach langen Bemühungen konnte die Kolpingsfamilie endlich eine Einigung mit der Stadt erzielen, um einige Container-Sets aufstellen zu dürfen, wofür sie froh und dankbar sind, so Werner Hammes.
Eine nicht geringe Anzahl von Veranstaltungen konnten durch gemeinsames Handeln des Vorstandteams durchgeführt werden, so zum Beipsiel Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, Gemeinschaftsaktion mit der KAB für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags, Flagge zeigen zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region am Beispiel Rasselstein, Gemeinschafts- Nachmittage und Abende für die Mitglieder wie Grillen im Sommer, Döbbekooche-Essen, Kolping-Gedenktag mit Vorweihnachtsfeier, Lustiger Jahresanfang, Karneval mit Prinzenaufwartung und Ordensverleihung; Mitwirkung am Ewigen Gebet, Gründonnerstag, Roratemesse, Wallfahrten nach Maria Laach, Hausenborn, Appolinaris, Kloster Engelport, Mitwirkung beim Mehrgenerationenhaus und aktive Präsents beim Kindergarten-Sommerfest.
Besonders positiv in Erinnerung bleibt die Herbstfreizeittour nach Pfronten im Allgäu. Höhepunkte waren im vergangenen Jahr: Dank der Genehmigung des Dechanten Thomas Darscheid konnte ein gespendetes Kolpingporträt in der Pfarrkirche St. Matthias angebracht werden und zwar während des Gedenkgottesdienstes mit Diözesanpräses Thomas Gerber anlässlich des 200sten Geburtstags des seligen Adolph Kolping. Erfreulich war auch, dass die längere Vakanz des Präses durch die Ernennung des geistigen Leiters Andreas Bühler beendet werden konnte. Ein Hoffnungszeichen für die Zukunft der örtlichen Kolpingsfamilie wurde durch die Gewinnung des Neumitglieds Maria Lippert gesetzt.
Im vergangenen Jahr wurden zwei Jubilare geehrt, und zwar Josef Kesselheim für 65 Jahre und Hans-Dieter Erbar für 50 Jahre treue Mitgliedschaft in der Neuwieder Kolpingsfamilie. Im Anschluss an die Vorstandsberichte beschloss die Versammlung nach vorheriger Diskussion einstimmig die von Köln erstellte neue Satzung. Vor der Neuwahl galt der Dank Werner Hammes seinem Vorstandsteam für die gute, harmonische, vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit. Besonders würdigte er die jahrelange engagierte Vorstandsarbeit von Ingrid Günter und Mechtilde Conrady. Beide standen für eine erneute Kandidatur aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung. Auch sprach er sich ausdrücklich für die gute Begleitung der Arbeit durch die Presse aus. Nach der Abgabe des Kassen- und Kassenprüferberichtes erfolgte die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes. Die Neuwahlen des Vorstandes ergaben nachfolgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender Werner Hammes - einstimmig, zweiter Vorsitzender Siegbert Rathenow - einstimmig, Kassiererin Margot Potreck - einstimmig, Beisitzer Elisabeth Kaiser und Wilfried Urmersbach - beide einstimmig.
