Politik | 01.11.2015, 14:30 Uhr

SPD-Stadtratsfraktion Neuwied will Gefahrenstelle vermeiden

Zustand des Wiedufers muss im Auge behalten werden

Die SPD-Stadtratsfraktion machte sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth ein Bild von der Situation vor Ort.SPD

Niederbieber. Die Renaturierung der Wied, unter anderem durch den Umbau des Wehres am Hammergraben in Niederbieber und in Irlich, macht gute Fortschritte. Doch stellenweise sorgt der gewünschte Effekt einer naturnahen Uferzone für Kopfzerbrechen.

So ist am Ufer in Niederbieber in Höhe der Altentagesstätte der Arbeiterwohlfahrt zu beobachten, dass der Fluss immer näher an die Niederbieberer Seite rückt. Nur noch wenige Meter trennen das Wasser von der Uferbefestigung. Vor etlichen Jahren bot das Niederbieberer Ufer an dieser Stelle genug Raum für das alte Strandbad. Inzwischen warnen Schilder am Fußweg davor, den Uferbereich zu betreten. Auf der gegenüberliegenden Seite wird das Ufer durch angespültes Material immer breiter.

Dieser Prozess geht zwar langsam vonstatten, dennoch befürchten der SPD-Ortsverein Niederbieber-Segendorf und die SPD-Stadtratsfraktion, dass hier langfristig eine Gefahrenstelle entsteht. Der Fußweg entlang des Wiedufers verbindet das Schulzentrum mit der Dorfmitte und wird sehr gut frequentiert. Darüber hinaus verlaufen hier verschiedene Versorgungsleitungen, die bei einem Näherkommen des Flusses und einem möglichen Abbruch von Erdreich beschädigt werden könnten. Daher setzen sich die Sozialdemokraten dafür ein, dass eine Lösung für eine Uferbefestigung gesucht wird, die zum einen dem Sicherheitsaspekt entspricht, zum anderen aber auch mit der Renaturierung des Flusses vereinbar ist.Pressemitteilung

SPD-Stadtratsfraktion Neuwied

Die SPD-Stadtratsfraktion machte sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth ein Bild von der Situation vor Ort.Foto: SPD

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dienstleistungen
Holz Loth-Entsorgung
Zukunft trifft Tradition KW 35
Imageanzeige - Sommeraktion 2+1 - 3. Anzeige o.B.
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
436

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Thomas Schmidt
362

Vortrag zur Geschichte und Zukunft von Brücke & Tunnel

Erpel - Die Brücke und der Tunnel

Ockenfels. Die Grünen in Ockenfels führen ihre Veranstaltungsreihe „Angeschnitten“ fort, die im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde. Am 16. September 2026 laden sie zu einem besonderen Themenabend ins Bürgerhaus Ockenfels ein. Unter dem Titel „Erpel – Die Brücke und der Tunnel“ steht die Geschichte der Ludendorff-Brücke sowie des Tunnels in der Erpeler Ley im Mittelpunkt.

Von St. Becker aus Unkel

Weiterlesen