Politik | 27.03.2019

Die 3. Nacht der offenen Kirche in Bruttig hallt hoffentlich noch lange nach

17 Nachhaltigkeitsziele waren das Thema

Bruttig. Wenn 17 Nachhaltigkeitsziele Thema in einer einzigen Nacht werden sollen, dann müssen viele Hände mit anpacken. So war es dann auch als ein engagiertes Vorbereitungsteam um die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Nicole Lengert die Pforten der Pfarrkirche St. Margaretha öffnete. Was die Besucher zunächst erwartete, war eine von den Greenkids und dem Kinderchor gestaltete Messe, die zum Nachdenken und Umdenken einlud. Denn die 17 Nachhaltigkeitsziele haben es in sich.

Zum Hintergrund: 2015 hat die UN-Generalversammlung als Ergebnis des UN-Nachhaltigkeitsgipfels die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda umfassen dabei grundlegende Verbesserungen der Lebensverhältnisse aller Menschen heute und in künftigen Generationen sowie den Schutz des Planeten Erde. Weltweiter wirtschaftlicher Fortschritt soll im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde geschehen. Die Agenda 2030 gilt für alle Staaten dieser Welt. „Alle müssen ihren Beitrag leisten,“ und „Es ist Zeit, selbst aktiv zu werden“, so hörte man immer wieder an diesem Abend.

Nach der Messe erwartete die Besucher ein Markt der Möglichkeiten mit einer Ausstellung zu den Nachhaltigkeitszielen, dem Unverpackt- und dem Eine-Welt-Laden, Unser Klima Cochem-Zell, dem Stand der Greenkids und dem Verein Agua Viva. Auch über ökoethisches Trinken konnte man sich informieren. Viele Besucher nutzten die Zeit, sich zu informieren und ganz konkret Neues auszuprobieren. „Haare waschen ganz ohne Shampoo in einer Verpackung, mit einem Stück, das aussieht wie eine Seife. Das probiere ich aus“, sagte ein junger Mann angesteckt von der Idee. Und wer Hunger hatte, der konnte ganz im Sinne der Nachhaltigkeit mit Porzellan und Stoffserviette speisen.

Mit dem Konzert „Muss nur noch kurz die Welt retten“ lief der Abend seinen vielen Höhepunkten entgegen. Der Kirchenchor Bruttig-Fankel wechselte sich mit den Martinssingers, Peter Birkenbeil von Agua Viva, sowie den beiden Nachwuchskünstlern Michel Lengert und Julie Kölsch ab. Überraschungsgast Dirko Juchem setzte am Saxofon besondere Akzente und begleitete spontan Nicole Lengert und Peter Birkenbeil. Das Besondere an diesem Konzert war die enge inhaltliche Verbundenheit von Wortbeitrag und Musikstück. Nach zweieinhalb Stunden Musikgenuss endete das Konzert mit dem Stück „We are the world“ der Martinssingers, das zu einer gemeinsamen Abschlusshymne aller wurde und den Menschen als innerer Auftrag hoffentlich noch lange nachhallt.

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