Verbandsgemeinderat Altenahr stimmt Erweiterungsplänen des Penny Marktes in Ahrbrück zu
200 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche geplant
Mehrheitlich positives Abstimmungsergebnis
Altenahr. Bei der Sitzung des Verbandsgemeinderates Altenahr befasste sich der Rat unter anderem mit den Erweiterungsplänen des Penny Marktes Ahrbrück. Als einer der besten Penny Märkte im Land Rheinland-Pfalz möchte der Investor den Markt von jetzt 800 Quadratmetern um 200 Quadratmeter vergrößern, um den Kunden seine Produkte auf einer größeren Verkaufsfläche an bieten zu können. Dieses Ansinnen wurde bereits im Gemeinderat von Ahrbrück behandelt und von den Ratsmitgliedern einstimmig positiv beschlossen. Auch der Ortgemeinderat von Altenahr hatte die Erweiterung bereits auf der Tagesordnung und auch hier gab es ein mehrheitlich positives Abstimmungsergebnis. Als letzte Hürde auf dem Weg der Antragstellung an die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, auf Abweichung von Zielen des Landesentwicklungsprogramms sowie auf Änderung des Bescheids zum Zielabweichungsverfahren vom 03.12.2009 war jetzt der Verbandsgemeinderat gefragt, der einer geplanten Erweiterung jetzt auch seine Zustimmung mit den Stimmen aller Ratsmitglieder gab. Derzeit bietet der Penny Lebensmitteldiscounter in Ahrbrück die Grundsäule der Nahversorgung in der Verbandsgemeinde Altenahr. Wenn der Antrag, der jetzt auf den Weg gebracht wird, in rund vier Monaten positiv beschieden würde, könnte die Ortsgemeinde Ahrbrück den nächsten Schritt hin zum Bebauungsplan tätigen, so im Gespräch Claudia Kolle als zuständige Sachbearbeiterin der Bauabteilung. Die geplante Erweiterung soll zwischen dem Penny Markt und kik entstehen, wobei ein fußläufiger Weg auch weiterhin den Zugang in die Ortslage nach Pützfeld über den Wiesenpfad sichern soll. Dabei würden die Parklätze an der Seite des Penny Marktes entfallen. Weiter beschloss der Verbandsgemeinderat den 1. Nachtragshaushalt für das Jahr 2016, wobei der Höchstbetrag der Kredite zur Liquiditätssicherung von 2,5 Millionen auf nun 4 Millionen festgesetzt wurde. Bürgermeister Haag begründete dies damit, dass es zurzeit recht viele Baustellen innerhalb der Ortsgemeinden aber auch in der Verbandsgemeinde gibt und da ist es notwendig die Mittel zur Verfügung zu haben, wenn die Rechnung zur Zahlung anstehen. Zukünftig wird die Verbandsgemeinde Altenahr der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) mit einem Jahresbeitrag von 260 Euro beitreten. Dies ist gut angelegtes Geld, da gerade die Verbandsgemeinde Altenahr bereits seit Jahren sehr gut mit EU-Fördermöglichkeiten bedacht wird und das soll auch weiterhin so bleiben. Da die Besetzung der stellvertretenden Schiedsfrau/mann neu zu vergeben war, wurde auf Vorschlagsrecht der SPD Fraktion Tobias Paetz aus Kesseling für dieses Amt einstimmig gewählt und jetzt dem Amtsgericht vorgeschlagen. Beim Sachstandbericht zur Breitbandversorgung gab Bürgermeister Achim Haag den 24. Oktober als Termin für die nächste Verbandsgemeinderatssitzung bekannt, in der das Thema ausführlich behandelt werde und die Ratsmitglieder auch die Vergabe beschließen würden. So sollen laut Bürgermeister Haag die Bürger der Verbandsgemeinde Altenahr, wenn alles gut verläuft Ende 2018 auch auf der Datenautobahn im schnellen Netz unterwegs sein. -UM-
