Anke Beilstein zum INSM-Bildungsmonitor:
„Abrutschen im Länderranking muss Konsequenzen haben“
Soziale Herkunft hat einen viel zu hohen Einfluss auf die Leistungen von Schülern
Rheinland-Pfalz/Ernst. In der Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Qualität des Bildungssystems ist Rheinland-Pfalz innerhalb eines Jahres von Platz 7 auf Platz 10 abgerutscht. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Anke Beilstein:
„Es ist auffallend, dass gerade die Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz und der viel zu hohe Einfluss der sozialen Herkunft auf die Leistungen von Schülerinnen und Schülern vom Institut der deutschen Wirtschaft kritisiert werden. Wir haben es nun Schwarz auf Weiß: Die SPD-geführte Landesregierung tut zu wenig, um echte Chancengleichheit an den Schulen im Land herzustellen. Statt gezielter und passgenauer Konzepte werden von der Landesregierung in Bildungsfragen Strategien gefahren, die einen massiven Qualitätsverlust des Schulsystems in Rheinland-Pfalz bewirken. Das belegt diese Studie nun erneut.
Die CDU-Landtagsfraktion steht für eine Ganztagsschule in Angebotsform, die sich an den Bedürfnissen der Eltern orientiert und individuell und flexibel angeboten werden soll. Starre Formen der Ganztagsschule lehnen wir ab. Und wir wollen, dass alle Kinder in unserem Land ordentlich lesen, schreiben und rechnen lernen. Hier müssen wir mit einer besseren Förderung an un-seren Grundschulen beginnen. Und dazu bedarf es natürlich mehr Lehrerinnen und Lehrern, nur so kann diese echte Förderung gelingen.“
Pressemitteilung CDU-Fraktion
im Landtag Rheinland-Pfalz
