Politik | 22.09.2016

FDP begrüßt Wechsel in der Energiepolitik des Landes

Alexander Buda weiterhin gegen Wildwuchs von Windrädern

Neues Landesentwicklungsprogramm ist Lichtblick für Liberale

Alexander Buda, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Koblenz. Der umfasst die Landkreise und FDP-Kreisverbände Ahrweiler, Altenkirchen, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Lahn, Westerwald sowie der Stadt Koblenz.FDP-Bezirksverband Koblenz

Region. Der Vorsitzende des Koblenzer Bezirksverbandes der Freien Demokraten Alexander Buda begrüßt die neuen, größeren Mindestabstände zwischen Wohnhäusern und Windrädern und lehnt die Forderung Winfried Manns, Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebundes, ab.

Der macht sich in Briefen an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie die Fraktionsspitzen im Landtag für eine Übergangslösung, stark. Die Summe der bereits investierten Kosten sei nicht klein – der Verlust von erhofften Einnahmen auch nicht, so Manns. Dazu Buda: „Es ist höchste Zeit, dass in Sachen Energiepolitik umgesteuert wird.“ Eine wie auch immer geartete Übergangslösung sei eben keine Lösung, sondern nur eine Verlängerung der bisherigen, chaotischen Verhältnisse im Land. Dass Kommunen, teilweise ohne Rücksicht auf Nachbargemeinden, Naturschutzbelange oder Tourismus, das schnelle Geld machen wollten, findet Buda nicht verlängerungswürdig.

Mindestabstände zwischen Wohnhäusern und Windrädern wachsen

Im Gegenteil: Der Wildwuchs von Windrädern und die zunehmende Verschandelung der Landschaft, lehnt der Liberale ab.

Der FDP-Politiker begrüßt hingegen, dass seit Eintritt der Liberalen in die Landesregierung der Wind aus einer anderen Richtung weht: Wachsende Flächen sollen für Windräder tabu sein. Die Mindestabstände zwischen Wohnhäusern und Windrädern wachsen – mindestens auf 1.000 Meter, bei Anlagen, die mehr als 200 Meter hoch sind, sogar auf 1.100 Meter.

„Genau das haben viele Bürger sich von uns gewünscht. Diverse Interessengemeinschaften, jüngst erst wieder ‚Pro Umwelt‘ und ‚Sturm im Wald‘ im Kreis Ahrweiler, pflegen einen regen Austausch zu den Liberalen vor Ort.“

Bisher konnten Windräder im Einzelfall auch bis zu 750 Meter nah an Wohnhäuser rücken, wenn Gutachten, übrigens nicht selten vom Projektträger finanziert, allzu große Nachteile für Mensch und Natur ausschlossen. Nach Ansicht von Buda sind die Kommunen beim Ausbau der Windkraft unternehmerisch tätig. „Wie jeder andere Unternehmer auch, müssen sie daher Chancen und Gefahren abwägen und zudem die Risiken tragen, die ein derartiges Engagement mit sich bringt.“

Der Koalitionsvertrag 2016, den das Mainzer Innenministerium mit verändertem Landesentwicklungsprogramm umsetzen soll, legt acht Ausschlusskriterien fest.

Die haben wegen der modernen, in die Höhe schießenden Windräder neue Abstandspuffer ebenso im Blick wie mehr Schutz von Natur und Kulturlandschaften.

Pressemitteilung des

FDP-Bezirksverbands Koblenz

Alexander Buda, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Koblenz. Der umfasst die Landkreise und FDP-Kreisverbände Ahrweiler, Altenkirchen, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Lahn, Westerwald sowie der Stadt Koblenz. Foto: FDP-Bezirksverband Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
22.09.201610:14 Uhr
Uwe Klasen

Nur ein Zitat von Enoch zu Guttenberg zu dem ganzen, sogenannten, Energiewendewahnsinn:
"Denn was sich hinter
dem Feigenblatt "Klimaschutz und Energiewende" verbirgt, ist die wohl größte Naturzerstörung seit dem 30-jährigen Krieg, ist die größte Landschaftszerstörung, mit welcher den Menschen im ländlichen Raum jegliche Lebensqualität geraubt wird."

Recht hat er!

Neueste Artikel-Kommentare

Riksha-Dienst wird in Sinzig gegründet

  • M.Meurer: Sehr schön. Jetzt fehlen nur noch die Fahrradwege in Sinzig.

Protest nach Krankenhaus-Aus

  • K. Schmidt: "...um ein Zeichen zu setzen" - Ja, darin ist der Deutsche ja besonders gut. Besonders dann, wenn es eh zu spät ist, dann hat man nicht so einen Termindruck beim Zeichen setzen. Am 22. März wird man sehen,...

Grafschaft: Blaulicht trifft Weihnachtszauber

  • K. Schmidt: Eine sehr schöne Aktion. Erinnert etwas daran, wie die Landwirte nach der Flut die große Lichterfahrt veranstalteten. Jedenfalls einmal, bis man bei der Kreisverwaltung merkte, dass man das ganze ja auch...
Sponsoring Winterbunt - o.B.
Stellenanzeige Servicetechniker
Media-Auftrag 2025/26
Dauerauftrag
Neujahrsgrußanzeige 2026
Neujahrsgruß
Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagogen/innen
Neujahrsgrußanzeige
Sachbearbeiter/in (w/m/d) im Bereich „ÖPNV/ Kindergarten- und Schülerbeförderung
Empfohlene Artikel

Region. Was bewegt die Menschen in unserer Region? Wo drückt der Schuh im Alltag? Landtagsabgeordnete Anette Moesta lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihre Fragen, Anliegen und Ideen direkt mit ihr zu besprechen.

Weiterlesen

Meckenheim. Mit einem klaren Signal für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit beginnt der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Meckenheim das Jahr 2026: Am Mittwoch, 14. Januar, 19:00 Uhr findet der erste „Grüne Treff“ des Jahres in der Pizzeria Sole d’Italia (Godesberger Straße 38 in Merl) statt. Unter dem Motto „Ökologie für alle, von allen“ steht der Abend im Zeichen einer gerechten und partizipativen...

Weiterlesen

Andernach. Mit der ersten konstituierenden Sitzung am 17. Dezember hat der Jugendbeirat der Stadt Andernach einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die jungen Beiratsmitglieder bestimmten ihren Vorsitzenden Benjamin Kohl sowie dessen Stellvertretung Luis Muscheid. Bereits im September hatten Jugendliche aus Andernach acht Mitglieder und Vertreter im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in den Beirat gewählt.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Sinzig. Am Abend des 29.12.2025 wurde der Polizeiinspektion Remagen von einem Jäger eine verdächtige Wahrnehmung im Jagdrevier Sinzig-Franken gemeldet. Dieser konnte mittels Wärmebildkamera ein unbeleuchtetes Fahrzeug beobachten, welches über einen Waldweg an einen privaten Holzlagerplatz fuhr. Im weiteren Verlauf stieg eine Person aus und lud augenscheinlich Holz auf das Fahrzeug auf. Der Jagdausübungsberechtigte...

Weiterlesen

Ehrenamtler halten Hausener Dorftradition am Leben

Silvesterritt zum Jahresabschluss

Mayen-Hausen. Es gibt sie noch, die lebendigen Traditionen, die mit Hilfe von ehrenamtlich engagierten Mitmenschen erfolgreich in die Moderne transformiert werden. Ein Beispiel hierfür ist der alljährliche Silvesterritt im Mayener Stadtteil Hausen, der auch 2025 wieder viele Menschen anzog.

Weiterlesen

Imageanzeige
3+1 Aktion
Stellenanzeige "Architekt/in (m/w/d)"
Anzeige zu Video Jahresrückblick 2025
Stellenanzeige Sachbearbeitung
Kfz Zulassung
Anzeige Rabatte
Titelanzeige
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0001#
Baumfällung & Brennholz
Imageanzeige Dauerauftrag 01/2026
Stellenanzeige
Anzeige KW 1
WIR SAGEN DANKE KW01
Imageanzeige - Neujahrsgruß
Stellenanzeige Finanzbuchhaltung / Mitarbeiter Qualitätssicherung