CDU Kandidat Ortsbürgermeister Erpel
Andreas Schwager setzt auf Erfahrung und Zusammenarbeit
aus Erpel
ERPEL. Mit Andreas Schwager geht die CDU Erpel bei der Wahl zum Ortsbürgermeister am 8. November mit einem Kandidaten ins Rennen, der neben seiner langjährigen Verbundenheit mit Erpel auch kommunalpolitische, berufliche und organisatorische Erfahrung mitbringt. Seit mehr als 20 Jahren gehört Schwager dem Erpeler Gemeinderat an und kennt die kommunalen Strukturen und Entscheidungswege aus langjähriger Praxis.
Dabei weiß er auch um die Möglichkeiten und Grenzen einer Ortsgemeinde. Viele Vorhaben können nicht allein im Gemeinderat entschieden und umgesetzt werden, sondern erfordern die Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung, anderen Behörden und weiteren politischen Ebenen.
Für Schwager ist deshalb eine verlässliche Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil guter Kommunalpolitik. Die Interessen Erpels und Orsbergs klar zu vertreten und gleichzeitig auch bei unterschiedlichen Auffassungen im Gespräch zu bleiben, gehört für ihn zusammen. Zu den Verantwortlichen in der Verbandsgemeindeverwaltung Unkel bestehen langjährige Kontakte. Auch mit Korbinian Wester, dem CDU-Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Unkel, steht Schwager in regelmäßigem Austausch.
„Ein Ortsbürgermeister kann vieles anstoßen, aber eine Gemeinde entwickelt man nicht im Alleingang“, sagt Schwager. „Dafür braucht es einen Gemeinderat, der miteinander nach Lösungen sucht, eine gute Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung und den Austausch mit den Menschen vor Ort.“
Neben seiner kommunalpolitischen Erfahrung bringt der 69-Jährige einen vielseitigen beruflichen Hintergrund mit. Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur war er zwölf Jahre Soldat auf Zeit bei der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Anschließend arbeitete er als Vertriebsleiter in einem Touristikunternehmen und später als Geschäftsführer eines Industriebetriebes für mobile Hochwasserschutzanlagen. Heute befindet sich Schwager im Ruhestand.
Seine beruflichen Stationen haben ihm Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen vermittelt. Neben technischem Verständnis gehören dazu kaufmännisches Denken, Personal- und Führungsverantwortung sowie die Organisation betrieblicher Abläufe. Durch seine Tätigkeit im Tourismus kennt er zudem eine Branche, die auch für Erpel mit seiner Lage am Rhein, dem historischen Ortskern, dem Rheinsteig und der Erpeler Ley von Bedeutung ist.
Seine langjährige Arbeit im Gemeinderat sieht Schwager dabei als wichtige Ergänzung zu seiner beruflichen Erfahrung. Kommunalpolitik folgt eigenen rechtlichen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Ratsarbeit kennt er nicht nur die Strukturen der rheinland-pfälzischen Kommunalpolitik, sondern auch die konkreten Abläufe innerhalb der Verbandsgemeinde Unkel.
Hinzu kommt sein langjähriges ehrenamtliches Engagement. In Vereinen, im Brauchtum und in verschiedenen örtlichen Initiativen hat Schwager über Jahrzehnte Verantwortung übernommen und dabei mit unterschiedlichen Menschen und Interessen zusammengearbeitet. Als Vater und Großvater liegen ihm dabei auch die Interessen von Familien und die Zukunft der jüngeren Generationen am Herzen.
Für das Amt des Ortsbürgermeisters möchte Schwager diese unterschiedlichen Erfahrungen zusammenführen. Entscheidungen müssten aus seiner Sicht sachlich vorbereitet, finanziell realistisch und praktisch umsetzbar sein. Ebenso wichtig sei es aber, zuzuhören und die Menschen einzubeziehen, die von diesen Entscheidungen betroffen sind.
„Nach mehr als 20 Jahren im Gemeinderat weiß ich, dass man nicht bei jedem Thema einer Meinung sein muss“, sagt Schwager. „Entscheidend ist, respektvoll miteinander umzugehen und am Ende nach einer Lösung zu suchen, die Erpel weiterbringt.“
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Andras Schwager, CDU Kandidat für die Ortsbürgermeisterwahl in Erpel am 08. November 2026 Foto: Daniela Simon