Politik | 02.09.2020

„Jugendscout“ und „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“

Angebote im Jugendberatungszentrum bis Mitte 2021 gesichert

Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert und die Leiterin der Sozialabteilung, Agnes Ulrich, besuchten das Jugendberatungszentrum in Neuwied, dass mit seinen äußerst erfolgreichen Projekten „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ und „Jugendscout“ auch in Corona-Zeiten den Jugendlichen zur Seite stand

Bildunterzeile: (v.l.n.r.): Christopher Stendebach, Geschäftsführerin Kriemhild Seegers, Erika Koch, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Geschäftsführerin Klaudia Krämer, Brigitte Wloch, Diana Will und Beate Zwick.

Neuwied. Berufseinstieg und Bewerbertraining, aber auch Schulden und psychische Probleme sind die Themen im Jugendberatungszentrum Neuwied, das gemeinsam von den Bildungsinstituten LOGOS und „Lernen und Arbeiten“ getragen wird. Den neuen Herausforderungen in Corona-Zeiten stellten sich die Verantwortlichen für den äußerst erfolgreichen „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ und „Jugendscout“ und sicherten so mit kreativen Lösungen die Beratung Jugendlicher und junger Erwachsener auch in dieser schwierigen Zeit.

Mit der verbindlichen telefonischen Erreichbarkeit während der Öffnungszeiten des Jugendberatungszentrums und einer proaktiven Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen über Telefon, Messenger-Dienste und Internet wurde der Kontakt auch im Lockdown aufrechterhalten und individuell zugeschnittene Aufgabenpakete zur Förderung erstellt.

„Jobfux“, „Jugendscout“ und das kommunale Beratungsangebot „Hilfe bei finanziellen Schwierigkeiten“ waren gleichermaßen gefordert, um trotz der notwenigen Hygiene- und Abstandsregeln ein verlässliches Unterstützungsangebot zu bieten.

Dabei war Verlässlichkeit gerade im Lockdown besonders gefordert, weil die Isolation infolge des Kontaktverbotes und der Schulschließungen vereinzelt zu psychische Schwierigkeiten bei den Jugendlichen führten.

Sowohl Christopher Stendebach, der „Jobfux“, als auch Beate Zwick, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei finanziellen Problemlagen berät, beobachten beide, dass einerseits viele ihrer Klienten deutlich verbindlicher und zuverlässiger bei der Kommunikation und Pünktlichkeit waren, andererseits aber dass das Erarbeiten von Lösungen sich insgesamt schwieriger gestaltete, da die Erreichbarkeit von Institutionen sehr stark eingeschränkt war und dass ein großer Förderbedarf hinsichtlich Medienkompetenz und Kommunikationsregeln bei den jungen Menschen besteht.

Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert betonte bei seinem Besuch die Bedeutung des Beratungszentrums für die Jugendlichen: „Ihr Aufwand, Ihre Flexibilität und Ihre engagierte Arbeit haben sich auf jeden Fall gelohnt, denn Sie konnten den Jugendlichen und Heranwachsenden ein Stück Alltag und Normalität erhalten“, betonte Mahlert.

Auch für den Förderzeitraum 01.07.2020 bis 30.06.2021 haben Stadt und Landkreis Neuwied wieder den Zuschlag für je einen „Jugendscout“ und der Landkreis Neuwied ergänzend für einen „Jobfux“ erhalten.

Die Projekte werden über den Europäischen Sozialfonds, das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt und den Landkreis Neuwied finanziert. Ziele beider Förderansätze ist Schülerinnen und Schüler im Übergang von Schule und Beruf zu unterstützen und den Einstieg arbeitsloser Jugendlicher und junger Erwachsener in Qualifizierung und Beschäftigung zu begleiten.

Die Kreisverwaltung Neuwied hat für die Teilnahme am Förderansatz „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ Kooperationsverträge mit der Heinrich-Heine-Realschule plus (Neuwied) und der Alice-Salomon-Schule (Neuwied), geschlossen. Zwischen den beteiligten Schulen, der eingesetzten Fachkraft, sowie den Geschäftsführerinnen des Jugendberatungszentrums, Klaudia Krämer und Kriemhild Seegers und der Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied erfolgt eine kontinuierliche Abstimmung, damit das Projekt optimal gesteuert werden kann.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Bildunterzeile: (v.l.n.r.): Christopher Stendebach, Geschäftsführerin Kriemhild Seegers, Erika Koch, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Geschäftsführerin Klaudia Krämer, Brigitte Wloch, Diana Will und Beate Zwick.

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