Politik | 20.05.2015

CDU Gemeindeverband Swisttal

Auch als Bürgermeisterin bei den Menschen sein

Petra Kalkbrenner mit dem „Runden Tisch“ in Dünstekoven

Petra Kalkbrenner (CDU) will eine Bürgermeisterin zum "Anfassen " sein. André Kaufmann

Swisttal-Dünstekoven. Die CDUBürgermeisterkandidatin Petra Kalkbrenner hatte ihren „Runden Tisch“ diesmal in Dünstekoven aufgestellt, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger unmittelbar zu erfahren. Gut zwei Dutzend Dünstekovener waren der Einladung ins alte Schulgebäude gefolgt. „Den „Runden Tisch“ will ich als Bürgermeisterin beibehalten und zu den Menschen in Swisttal gehen. Ich will eine Bürgermeisterin zum „Anfassen“ sein, die vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit alt und jung die aktuellen Anliegen bespricht und gemeinsam Lösungen findet,“ versprach Petra Kalkbrenner. Als Bürgermeisterin sei ihr das unmittelbare Gespräch wichtiger, als im Büro Akten zu studieren.

Natürlich war das erste Thema, wie es mit dem Dorfsaal (Saal Habbig) weitergeht. Wie bekannt, hat die Gemeinde den Pachtvertrag fristgerecht gekündigt, gleichzeitig aber Gespräche mit den Dorfvereinen begonnen, ob und wie es weiter gehen könne. Petra Kalkbrenner steht zu den Dorfhäusern in den einzelnen Ortsteilen. Sie will diese erhalten, weil sich daran und darum das Dorfleben und -geschehen rankt. Heute müssten die Dorfhäuser multifunktional genutzt werden. Deshalb sei es entscheidend, auf die jeweiligen Besonderheiten eines Ortsteils einzugehen und mit den Bürgern und den Vereinen individuelle Lösungen zu erarbeiten. Klar sei aber auch, dass die Vereine vor Ort in Maßen mehr Verantwortung übernehmen müssten. Als Zwischenergebnis der Gespräche des Bürgermeisters ist an einen Neubau gedacht. Die alte Schule soll aber erhalten bleiben.

Die Ausweisung der Vorrangzonen für Windkraftanlagen war ein weiteres Thema, das in Dünstekoven die Gemüter bewegt. Auch wenn es zum Bau von Windkraftanlagen komme, habe das Wohnen in Swisttal nach wie vor einen hohen „Lebenswert“. Petra Kalbrenner konnte die Steuerungsfunktion der Vorrangzonen sowie die festgelegte Entfernung von 900 Metern zur Wohnbebauung als ausreichenden Schutz vor möglichen Beeinträchtigungen verdeutlichen. Die Gemeinde wolle eine Bebauungsplanung anschließen und lasse sich von folgenden Grundsätzen bei der Nutzung der ausgewiesenen Flächen leiten: Poolbildung der Eigentümer, Beteiligung der Bürger an Anlagen, günstiger Strombezug und freiwillige Abgabe der Betreiber, für Leistungen der betroffenen Ortsbereiche.

Der Durchgangsverkehr in Dünstekoven stelle ein besonderes Problem dar. Deshalb kamen viele Hinweise zu dieser Problematik. Richtig war der Hinweis, dass die den heutigen Verkehr tragenden Straßen in ihrer Breite nicht breiter geworden, sondern durch Bürgersteige eher enger geworden sind, obwohl der Verkehr sich grundlegend und ganz wesentlich verdichtet hat. Die Parkregelung auf der Durchgangsstraße in Dünstekoven scheint nicht optimal zu sein. Unzufriedenheit wurde dazu geäußert, dass gerade in den Abendstunden auch außerhalb der Markierungen geparkt werde. Angeregt wurde auch statt der gekennzeichneten Parkbereiche rechts und links, solle geprüft werden, ob eine Parkregelung auf nur einer Seite nicht die gleichen Verkehrsberuhigungseffekte hat, aber den Verkehr insbesondere in den Stoßzeiten flüssiger mache.

Noch viele Stichworte fielen im Dialog: Weitere bauliche Ausgestaltung der Neustraße als Spielstraße, Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs, Hubschrauberlärm, Erneuerung des Bushaltewartehäuschens, zerfahrene Wirtschaftswege und ihre Reparatur usw. Am Ende konnte Petra Kalkbrenner dankbar feststellen: „Aus diesem Gespräch nehme ich viele Anregungen mit. Ich verspreche, dass ich als Bürgermeisterin genauso offen mit Ihnen Ihre Anliegen besprechen und nach möglichen Lösungen suchen werde.“

Pressemitteilung des

CDU-Gemeindeverbands Swisttal

Petra Kalkbrenner (CDU) will eine Bürgermeisterin zum "Anfassen " sein. Foto: André Kaufmann

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