Politik | 31.05.2016

AugenBlick mal!

„Ist der Mai kühl und nass, füllt er dem Bauern Scheun‘ und Fass ...“ Aber was den Bauern freut, bereitet in diesen Tagen vielen Gartenbesitzern so manches Kopfzerbrechen. Wohin mit meinem Grün- und Rasenschnitt? Im vergangenen Jahr wurde im Kreis Mayen-Koblenz ein neues Abfallwirtschaftssystem eingeführt, das die Mülltrennung optimiert. Klappt soweit auch gut, wenn wir Bürger brav trennen.

Doch tauchen jetzt Probleme auf, da jahreszeitgemäß alles grünt, blüht und wächst und – jetzt spreche ich für unsere Gemeinde – die Entsorgung des Grünzeugs schwierig wird. Ich bin sicher, das trifft auf viele andere Gemeinden ebenso zu.

Zum einen wurde unser bisheriger Grünschnittplatz, auf dem auch Rasenschnitt abgelegt werden durfte, im Herbst des vergangenen Jahres geschlossen, lange saniert und soll ein offizieller Grünabfallsammelplatz werden. Ist leider noch nicht passiert, picobello hergerichtet wartet er auf seinen Einsatz. Wann, vielleicht im Dezember?

Des Weiteren heißt es in der Verordnung, dass Rasenschnitt nur noch in der Biotonne zu entsorgen sei. Jeder Gartenbesitzer weiß um die Menge, bei einmaligem Mähen ist diese voll. Alternativen sind entweder die nächstgrößere Tonne (kostet elf Euro mehr, wird aber nicht das ganze Jahr gebraucht) oder der gebührenpflichtige Gartenabfallsack (70 Liter – 2,86 Euro). Auch das Laub soll zukünftig in kostenlosen Säcken an dafür vorgesehenen Containerinseln (nicht auf dem Grünabfallsammelplatz) abgeliefert werden. Ist das umweltfreundlich? Grünzeug in Säcken und mehr als zehn Kilometer dafür fahren? In unserer Gemeinde hat man versucht, das Problem zu lösen, indem vorübergehend Container für Rasen- und Grünschnitt aufgestellt wurden. Doch was kommt danach? Denn es ist Privatsache, den Rasenschnitt zu entsorgen, damit hat die Gemeinde eigentlich nichts zu tun. Schon jetzt landet vieles in Wald und Flur. Hoffen wir auf einen trockenen Sommer, oder legen wir doch einen Steingarten an? Ich sehe Gartenbesitzer grundsätzlich als Umweltschützer und frage mich, ob die Verfasser dieser Verordnungen alle in der Stadt – ohne Garten – wohnen? Es grüßt

Ihre

Elke Petersen

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