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EnAHRgie wurde für europäischen Preis nominiert

Ausgezeichnete Forschung mit der Gesellschaft

Ausgezeichnete Forschung mit der Gesellschaft

Michael Schäfer vom Landkreis Ahrweiler (4. v. l.) und Dr. André Schaffrin, Projektleiter EnAHRgie (5. v .l.) bei der Preisverleihung des European Foundations Award in Brüssel. Foto: King Baudouin Foundation

20.01.2017 - 10:15

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In mehreren Fokusgruppen und einem Runden Tisch wurde das Vorhaben des Energieprojekts im Landkreis Ahrweiler in der vergangenen Woche diskutiert. Für unter anderem diese Einbindung der Bürger in das Projekt wurde EnAHRgie bereits Ende 2016 für einen europäischen Forschungspreis nominiert.

Das Forschungsprojekt EnAHRgie erarbeitet verschiedene Möglichkeiten und Maßnahmen, um die regionale Energiewende voranzubringen. Für den Landkreis Ahrweiler wird ein Energiekonzept erarbeitet, in das im besonderen Maße lokale Akteure eingebunden werden. Dies passiert zum Beispiel in Form von sogenannten Fokusgruppen, Runden Tischen und Bevölkerungsumfragen.

Jüngst fanden drei solcher Fokusgruppen im Landkreis Ahrweiler (Burgbrohl, Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler) statt. Die Teilnehmer hatten dort die Möglichkeit, verschiedene Szenarien zu entwickeln, die in das Energiekonzept einfließen werden. Die Szenarien richten sich danach, welche Technologien zur Strom- und Wärmeproduktion die Teilnehmer bis 2030 im Landkreis Ahrweiler nutzen möchten und welche Maßnahmen zur Energieeinsparung sie sich vorstellen können. Die erarbeiteten Szenarien der insgesamt 28 Teilnehmer stimmten in vielen Punkten überein, zum Beispiel in der Stärkung der Energieeffizienzmaßnahmen und im Einführen von Strom- und Wärmetechnologien auf der Basis einer differenzierten Betrachtung. Die Teilnehmer der Fokusgruppen werden weiter über das Projekt informiert und auch aktiv in die Forschung eingebunden.

Ebenfalls sind die lokalen Vereine und Verbände wieder zu einem Runden Tisch zusammengekommen (BUND, NABU, Kreisbauern- und Winzerverband, Kreiswaldbauverein, Eifelverein, Solarverein Goldene Meile, Kreisjägerschaft sowie die im Kreisgebiet tätigen Tourismusorganisationen). Bei dem Treffen wurde insbesondere über die Windkraftprojekte in der Verbandsgemeinde Adenau informiertund darüber diskutiert, derartige Runde Tische auch über die Projektlaufzeit von EnAHRgie hinaus fortzuführen.

Im Laufe der Folgewoche fand des Weiteren ein Treffen mit den Wirtschaftsförderern statt, bei dem über den Ablauf der „Fallstudie Unternehmen“ abgestimmt wurde. Ziel der Fallstudie ist es, Strategien zur Beteiligung der Unternehmen an der Umsetzung des Energiekonzeptes zu entwickeln. Im Februar werden außerdem die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage zum Thema „Energiewende im Landkreis Ahrweiler“ veröffentlicht. Bei der schriftlichen Umfrage standen die Einstellungen der Bevölkerung zu erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz sowie der Umgang mit Strom und Wärme im Alltag im Mittelpunkt. Insgesamt haben 1623 Bürger an der repräsentativen Umfrage teilgenommen.

Für dieses besondere gesellschaftliche Engagement wurde das Projekt EnAHRgie bereits Ende 2016 für den europäischen Forschungspreis „European Foundations Award for Responsible Research & Innovation“ nominiert. Das Projekt EnAHRgie schaffte es bis in die Runde der 15 Finalisten. Insgesamt hatten sich 211 internationale Forschungsprojekte für den Preis beworben. „Auch wenn EnAHRgie nicht zu den drei Gewinnern zählt, ist bereits die Nominierung ein großartiger Erfolg und ein Beleg für den einzigartigen und zukunftsweisenden Forschungsansatz, den das Projekt verfolgt“, so Dr. Klaus Jacob, Jurymitglied. Der EnAHRgie-Projektleiter Dr. André Schaffrin sieht die Nominierung ebenfalls als Bestätigung dafür, dass man mit der Arbeit im Kreis Ahrweiler auf dem richtigen Weg ist.

Pressemitteilung der EA

European Academy of Technology and Innovation Assessment

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Regierung arbeitet auf Hochtourenn" ----- Die Politikdarsteller in Berlin arbeiten an ihrer eigenen Demontage!
L. Koch:
Hallo, ich war gestern mit meinem Enkel in der Zirkusvorstellung des Zirkus Krone. 1. waren überhaupt keine Elefanten da und 2. keine 40 Löwen und Tiger. Die Hälfte kommt hin. Bei der Wahrheit muss man schon bleiben! Ich bin auch kein Freund von Wildtieren oder überhaupt Tieren im Zirkus und hatte mir Mandana etwas anders vorgestellt. Dachte, dass keine echten Tiere, dafür Menschen mit Tierkostümen darin vor kommen würden. Mein Enkel war natürlich begeistert von der Show mit den Löwen und Tigern. Ich selbst war in meinem Leben drei Mal im Zirkus und habe noch nie eine Show mit Großkatzen mit einer solchen Harmonie und Sanftmut gesehen! Sie sind ja nicht frei geboren und daher zahm, obwohl immer ein Restrisiko bleibt. Trotz der tollen Show bin auch ich für einen Zirkus ohne Tiere! Sie können halt nicht Art gerecht gehalten werden. Die restlichen Shows und Clownerien waren so toll, dass es keine Tiere braucht! In einem modernen Zoo wird man den Tieren wenigstens annähernd gerecht.

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juergen mueller:
Unverpackt einkaufen ist schon lange in Koblenz möglich - man muss nur wissen wo und auch ein Interesse daran haben, wie "früher" einkaufen zu gehen, wo es diesen ganzen Plastikmüll noch nicht gegeben hat. Aber wer weiß das schon noch (ausser den "Alten") oder will das wissen. Aber als Mitläufer auf die Strasse gehen, protestieren und nicht wissen, wofür.
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