Politik | 02.11.2021

Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für den Fachbereich Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung Ahrweiler und Susanne Müller, SPD-Landtagsabgeordnete tauschten sich aus

Austausch zu Folgen der Corona-Pandemie und Flutkatastrophe für sozialen Bereich

In der vergangenen Woche tauschten sich Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für den Fachbereich Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung Ahrweiler und Susanne Müller, SPD-Landtagsabgeordnete, zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe als auch den Folgen der Corona-Pandemie aus.Foto: privat

Remagen/Oberwinter. In der vergangenen Woche tauschten sich Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für den Fachbereich Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung Ahrweiler und Susanne Müller, SPD-Landtagsabgeordnete, zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe als auch den Folgen der Corona-Pandemie aus.

Hornbach-Beckers berichtete von dem neuen Instrument des „runden Tisches“, der alle TrägerInnen aus dem psychosozialen Bereich zusammenfasst und deren Arbeit bündelt. Dieser umfasst die Untergruppen „Jugendsozialarbeit, Schule, Beruf(ung) und Ausbildung“, „Kinder- Jugend- und Familienbildungsarbeit“, „Psychosoziale Begleitung/Versorgung“ und die „Seniorenarbeit“. Besondere Bedeutung hat, so waren sich die beiden Gesprächspartnerinnen einig, der neue Beratungsbus. Der mobile Beratungsbus hält an markanten Stationen in den betroffenen Orten im Ahrtal. Dort bieten dann Experten und unterschiedliche Träger wie z. B. Akteure der hiesigen Beratungsstellen oder aus der Kinder- und Jugendarbeit ihre kostenlose Hilfe und Beratung an und versorgen die Menschen vor Ort mit Informationen oder Beratung zu allen Alltagsfragen. Die Zusammenarbeit gelingt gut, da sich die Akteure der Region über Jahre hinweg kennen und das Vertrauensnetzwerk verlässlich ist und hoch professionell arbeitet.

Thema war auch das von Bund und Land aufgelegte Paket „Aufholen nach Corona“. Dies bietet - so Susanne Müller - die Möglichkeit, in den Bereichen der sozialpädagogischen Angebote, der außerschulischen Lernunterstützung und der Ferienbetreuung die Region zu unterstützen. Rund 395.000 Euro stehen dem Landkreis Ahrweiler für die Kinder- und Jugendhilfe in den Jahren 2021/22 zur Verfügung. Diese Investition ist wichtig, da nach der Corona-Zeit die Auswirkungen der Flut zusätzlich die Region und deren BewohnerInnen belastet. Hornbach-Beckers berichtet, dass sich die Kinder und Jugendlichen bereits während der Corona-Pandemie einschränken mussten. Die Flut habe dies verschärft. Mit Kindern, Jugendlichen und Familien wolle man über deren Zukunftsvorstellungen sprechen. Daher wird künftig ein Teilhabe- und Beteiligungsprojekt unter Federführung der Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern in den betroffenen Orten und Stadtteilen starten, das insbesondere für die junge Generation und die Familien im Aufbaugebiet bestimmt sei.

Die Abgeordnete begrüßt dieses Projekt: „Gerade Kinder und Jugendliche wissen sehr genau, was sie brauchen oder von ihrer Zukunft erwarten. Sie müssen beteiligt werden, damit sie Teil des neuen Aufbaus und Teil der „Modellregion“ werden. Die Konsequenzen des jetzigen Handelns wird ihre Zukunft mit gestalten und mit bestimmen.“

Weitere Gesprächsthemen waren die Umsetzung des Neuen-Kita-Gesetzes und die sozial strukturellen Herausforderungen der Region. Insbesondere der „Umgang mit Armut und Benachteiligung“ oder die Folgen der Herausforderungen der Corona-Pandemie waren hier Thema. Die Landtagsabgeordnete bedankte sich bei Frau Hornbach-Beckers und ihrem Team für die intensive Arbeit während der Corona-Pandemie und die herausfordernde Zeit nach der Flutkatastrophe, die sie gern nach Kräften unterstützen wird.

Pressemitteilung

Wahlkreisbüro

Susanne Müller, MdL

In der vergangenen Woche tauschten sich Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für den Fachbereich Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung Ahrweiler und Susanne Müller, SPD-Landtagsabgeordnete, zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe als auch den Folgen der Corona-Pandemie aus.Foto: privat

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