B9 südliche Ortseinfahrt Oberwinter entschärfen
Oberwinter. Seit langer Zeit versucht der CDU-Ortsverband Oberwinter-Rolandseck-Unkelbach, die südliche Ortszufahrt der B 9 vor Oberwinter durch die Stadtverwaltung und den LBM entschärfen zu lassen. Die Stadtverwaltung verweist lediglich auf die ihrer Meinung nach fehlende Zuständigkeit, weitere Aktivitäten sind zumindest nicht feststellbar.
Gerade vor dem Hinblick, dass an der angrenzenden Pfarrer-Sachsse-Straße die Grundschule Oberwinter mitsamt Turnhalle, der Bushaltestelle und der Parkplätze liegt und von dort auch der Zugang zum Kindergarten „Arche Noah“ erfolgt, ist die Situation aus Sicht der Christdemokraten nach wie vor unbefriedigend, wenn nicht sogar gefährlich.
Auf der B 9 gilt von Süden kommend „Tempo 70“. Direkt hinter dem Ortseingangsschild „Oberwinter“ biegt nach links die besagte Pfarrer-Sachse-Straße ab. Beim Ortstermin des CDU-Stadtverbandes konnten sich die Anwesenden, darunter das Landtagsmitglied Petra Schneider, davon überzeugen, dass ein Großteil der Autofahrenden das Tempo erst beim Erreichen der Linkskurve Richtung Hafen reduziert. Hier muss also dringend Abhilfe geschaffen werden, um die Nutzer der Pfarrer-Sachsse-Straße, aber auch die Besucher des Hanfes und die Parkenden an der kleinen Rastanlage am Pegel Oberwinter zu schützen.
Hierfür bietet sich aus Sicht der CDU eine Fahrbahnverschwenkung an. Ziel ist es, die Fahrzeuge bereits vor Erreichen des Ortseingangs zu einem langsameren Tempo zu zwingen. Das würde sowohl Abbiegevorgänge sicherer machen als auch die Nutzung der Querungshilfe, um den Hafendamm bzw. die Ortsmitte zu erreichen. Nicht zuletzt bei der kürzlich stattgefundenen Verkehrs-Klausurtagung des Haupt- und Finanzausschusses war diese Gefahrensituation auch Thema.
„Hier muss sich etwas tun“, bekräftigt Petra Schneider, „Gerade die Querungshilfe wird von vielen Fußgängern, darunter Kindergartenkinder aber auch Bewohner aus dem Altenheim genutzt. Es gibt zudem zwei Straßeneinfahrten sowie mehrere Grundstückszufahrten. Das Tempo muss zwingend vorher bereits reduziert werden. Ich werde mich dafür bei Land und LBM stark machen.“
Pressemitteilung
CDU-Stadtverband Remagen
