Ortstermin mit der grünen Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner
B9 und Bergstraße – zu schnell – zu laut!
Remagen. Auf einer Informationsreise durch den Kreis Ahrweiler besuchten der Wahlkreiskandidat Martin Schmitt und die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner von Bündnis90/die Grünen auch Remagen. Bei einem Ortstermin an der Kreuzung B9/Bergstraße diskutierten sie mit betroffenen Bürger und Bürgerinnen die Verkehrs- und Lärmbelastung an den beiden Ortsdurchgangsstraßen. Bettina Fellmer und Volker Thehos von den grünen Fraktionen im Orts- und Stadtrat gaben Sachinformationen über die aktuelle Situation wie bauliche Gegebenheiten, Verkehrsaufkommen, Geschwindigkeitsmessungen und die laufende politische Diskussion. Während dessen konnten alle Teilnehmer/innen an der Veranstaltung live optisch wie akustisch einen Eindruck davon bekommen, wie prekär die Lage an der Kreuzung insbesondere zu Zeiten des Berufsverkehrs ist. Die Bewohner und Bewohnerinnen der Bergstraße, beklagten sich massiv über das zu schnelle Fahren im 30-km-Bereich. Auch die immer mehr zunehmenden LKWs sind da keine Ausnahme; optisch dokumentiert durch die mittlerweile an vielen Stellen beschädigten Bordsteine. Neben einem Sicherheits- besteht hier auch ein Lärmproblem. B9 und Bahn zertrennen die Stadt und sind wenig durchlässig. Der Lärm der Fahrzeuge und der Züge summiert sich, was bei der Diskussion vor Ort deutlich spürbar war. Aktuelle Kontrollen der Polizei zeigen, dass auch auf der B9, die insbesondere im nördlichen Bereich erheblich zu schnell gefahren wird. Als schnell zu realisierende Maßnahmen bleibt die Übernahme der Verkehrskontrolle in kommunale Hand weiter aktuell um kurzfristig für Entspannung zu sorgen. Unabhängig davon sind bauliche Maßnahmen nötig, um der Straße ihren breiten Autobahn-Charakter zu nehmen. Eine Abtrennung von Bürgersteigen würde auch Überquerungshilfen ermöglichen. Favorit für die meisten Anwohner ist sicher ein Kreisverkehr im Bereich der Kreuzung B9/Bergstraße. Die lebhafte Diskussion mit den betroffenen Bürger und Bürgerinnen zeigte wieder einmal, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Remagener Grünen kündigten an, dass sie dieses Thema schwerpunktmäßig zu einem Wahlprüfstein bei der anstehenden Bürgermeisterwahl machen werden. Tabea Rößner sagte zu, von Berlin aus alle mögliche Unterstützung zu geben, um hier positive Veränderungen zu bewirken.
Pressemitteilung Bündnis
90/Grüne Remagen
