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Maßnahmen an der Ahrtalbahnstrecke

Bahnhaltepunkt Ahrweiler-Markt soll im Jahr 2021 barrierefrei weren

Bahnhaltepunkt Ahrweiler-Markt
soll im Jahr 2021 barrierefrei weren

Vorarbeiten am Bahnübergang Dernau-Steinbergsmühle: Hier sind Halbschranken geplant. Foto: WITE

15.07.2019 - 17:03

Walporzheim/Kreuzberg. In die Umsetzung des Elektronischen Stellwerks (ESTW) an der Ahrtalbahnstrecke zwischen Walporzheim und Kreuzberg kommt Bewegung. Ursprünglich war die Deutsche Bahn (DB) Netz AG ja schon von einer Inbetriebnahme des ESTW in der zweiten Jahreshälfte 2018 ausgegangen. Die Entwurfsplanungen für das ESTW zwischen Walporzheim und Ahrbrück waren bereits abgeschlossen. Dann war die Umsetzung, wie andere Bahnprojekte auch, trotz der bereits begonnenen Vorbereitungsarbeiten aus finanziellen Gründen gestoppt worden. Die aktuellen Planungen sehen vor, dass die Bedienung des ESTW von Ahrweiler aus erfolgt. Das Gebäude für den Betrieb des ESTW soll jedoch in Walporzheim stehen. Wie BLICK aktuell auf Nachfrage bei der Deutschen Bahn (DB) erfuhr, soll zunächst die erste Baustufe, ab Ahrweiler ahraufwärts, realisiert werden. Der Bereich von Remagen bis Ahrweiler soll in einer späteren Maßnahme umgesetzt werden. Die Inbetriebnahme ist aktuell für 2021 geplant. Dies ergibt sich auch aus der offiziellen DB-Mittelfristplanung. Demnach ist dies im Ländergespräch gegenüber dem Verkehrsministerium auch schon entsprechend kommuniziert worden.


Rech und Ahrweiler-Markt


Auch der barrierefreie Umbau des Bahnhofs Rech sowie des Bahnhaltepunktes Ahrweiler-Markt sollen im Jahr 2021 realisiert werden. Der Zweckverband Schienen-Personennahverkehr (SPNV) Nord teilte hierzu auf Rückfrage von BLICK aktuell jetzt mit, dass diese beiden Projekte seitens der DB Station & Service bis 2021 umgesetzt werden sollen. Jedoch heftiger Wermutstropfen: Für Ahrweiler-Markt ist bislang zwar die Barrierefreiheit der Bahnsteige vorgesehen, nach einer vollständig barrierefreien Lösung (Zu- und Abgang zu und von den Gleisen 1 und 2) wird derzeit jedoch weiter gesucht. Diese Zuwegung hätte über Privatgrundstücke geführt. Hier kam es jedoch zu keiner Einigung. Die Planungsunterlagen der Station Ahrweiler-Markt sollen, so der SPNV Nord in seiner Antwort weiter, in nächster Zeit beim Eisenbahnbundesamt (EBA) zur Planfeststellung abgegeben werden, und die Bauarbeiten dann im Jahr 2021 erfolgen.


Bad Neuenahr-Mitte


Um den vorgesehenen neuen Bahnhaltepunkt Bad Neuenahr-Mitte ist es ruhig geworden. Im Landesgartenschau-Prospekt allerdings ist dieser noch als nutzbarer DB-Haltepunkt angegeben. Hierzu führt der SPNV Nord aus: „Die Station Bad Neuenahr-Mitte gehört zur sogenannten Stationsoffensive, welche derzeit noch Gegenstand der Verhandlungen zwischen Land, Aufgabenträgern und der DB ist. Außerdem werden zur Zeit flankierende Infrastrukturmaßnahmen untersucht. Wir werden zu gegebener Zeit berichten, wenn konkrete Ergebnisse vorliegen.“ Jedoch in den Umbau der beiden Bahnübergänge Dernau-Mitte und „Steinbergsmühle“ kommt Bewegung. Dernaus Bürgermeiste Alfred Sebastian teilte hierzu auf Anfrage von BLICK aktuell jetzt mit, dass sein letzter Informationsstand hierzu das Jahr 2021 als Realisierungszeitraum sei.

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Kommentare
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Patrick Baum:
Politische Sacharbeit ist auch nicht so wirklich das Ding von Jan Bollinger. Als Beisitzer im Landesvorstand der AfD Rheinland-Pfalz treibt er dafür umso lieber Parteiausschlußverfahren (PAV) gegen parteiinterne Kritiker voran. Christiane Christen oder Jens Ahnemüller sind hier nur zwei Opfer dieser Maßnahmen mit oft fragwürdigen Begründungen. Meistens scheitern diese Parteiausschlußverfahren dann auch. Aber Hauptsache der Ruf der beschuldigten Personen ist erstmal beschädigt worden. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis des Herrn Bollinger.
Uwe Klasen:
Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.
Jürgen Nugel :
Die Ausrufung des sog. Klimanotstandes schafft Unsicherheiten und schürt Ängste. Eine ideologisch getriebene Aktion und ein Irrweg!
Helmut Gelhardt:
Für das Weltklima und die Umwelt ist die Pseudo-Umweltkompetenz der Koblenzer AfD völlig unerheblich. Und das ist gut so!
Martin Esser:
Hervorragende Arbeit der AfD-Stadtratsfraktion.
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