FDP-Stadtverband Neuwied
Bahnhof Engers barrierefrei
Einfache und preiswerte Lösung ohne Aufzüge
Neuwied. Der Bahnhof Engers ist ein schönes Beispiel für die wirtschaftliche Vernunft der FDP in Rheinland-Pfalz. Dort verhindern Oberbürgermeister Nikolaus Roth, SPD, und der CDU-Fraktionschef im Stadtrat, Martin Hahn, CDU, durch Forderungen nach teuren Aufzügen die Barrierefreiheit. Der Bahnsteig 1 ist bereits barrierefrei zu erreichen. Es geht in Engers nur noch um den Bahnsteig 2. Bürger und Touristen aus Köln und dem Ruhrgebiet können ihn nur über Treppen oder einen Trampelpfad benutzen. Bereits im September 2015 hatte Paul Peter Baum, der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes Neuwied, vorgeschlagen, den Bahnsteig 2 provisorisch und eben mit einem Weg an die Eisenbahnstraße anzuschließen. Aktuell wieder daran erinnert hat ihn Alfons Kessler aus Engers, Stadtrat für die FDP in Neuwied. Das Geld für Aufzüge stecken Bahn und Land besser in eine Anhebung von Bahnsteig 2. Die Kosten dafür betragen etwa 250 000 Euro. Durch diese Maßnahme können Rollstuhlfahrer die Züge in Zukunft ohne Hilfe benutzen. Menschen mit Behinderung ziehen nach eigener Aussage die Unterführung Alleestraße einem Aufzug vor. Die Straße ist öffentlich und dadurch sicher. Auf den alten Bahngleisen müssen schnell die schon lange geplanten Parkplätze für die Villa Musica entstehen. Nach deren Bau ist der barrierefreie Bahnsteig noch besser zu erreichen. Diese Lösung ist technisch einfach, preiswert und nachhaltig.Pressemitteilung
FDP-Stadtverband Neuwied
