Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Remagen
Baumfrevel: Wieder Baumfällungen in Remagen zu betrauern
Die GRÜNEN werden an diesem Thema weiter dranbleiben
Remagen. Seit mehr als 25 Jahren findet zwischen der GRÜNEN-Fraktion, Stadtverwaltung und Deutscher Bahn AG (DB) ein endloses Hin-und-Her um die alten Bäume am Bahndamm auf der Geschwister-Scholl-Straße statt. Die DB schien die wertvollen Bäume vergessen zu haben, jedenfalls fand über Jahre keine oder eine völlig unzureichende Baumpflege statt. Nahezu jährlich kam es zu Anfragen der GRÜNEN in den städtischen Ausschüssen bzw. zu Aufforderungen an die Verwaltung, die Bahn-AG an ihre Verpflichtung zu erinnern, sich um die Bäume zu kümmern. Manchmal mit einem kleinen Erfolg, indem die Bahn-AG auf Drängen der Stadt reagierte und hier und dort ein paar Äste symbolisch beschnitt (vor allem zur Sicherung der Stromleitungen der benachbarten Schienen). „Öfters wurde auch einem Baum wegen massiver Schädigungen - Folgen der langen Verwahrlosung - ganz der Garaus gemacht“, beschreibt Frank Bliss, Fraktionssprecher von Bündnis 90 / Die GRÜNEN die unbefriedigende Situation.
Zuletzt wollte die Bahn sich ihrer Pflicht ganz entledigen, indem sie Anfang 2020 ultimativ von der Stadt Remagen die Genehmigung zu einem „alle Bäume weg“ forderte oder alternativ die Übereignung der Bäume an die Stadt ankündigte. Eine Übernahme der überwiegend halbtod „gepflegten“ oder über viele Jahre gar nicht beachteten Bäume durch die Stadt hätte bedeutet, auch die Verkehrssicherungspflicht zu übernehmen und zwar sowohl für die Straße wie den Schienenverkehr. Dies wäre angesichts des Zustandes der Bäume allerdings mit immensen Kosten verbunden gewesen, zudem bei unsicherer Perspektive, ob man die verwahrlosten Bäume langfristig überhaupt werde erhalten können. Entsprechend wollte die Stadt das Risiko nicht eingehen und gab der Erpressung durch die DB-AG nach.
Nun wurden die großen Bäume an der Bahnlinie von einer Abräumfirma im Auftrag der DB gefällt. Sie sollen Platz machen für eine angekündigte Hecke, die nach Ansicht der GRÜNEN allerdings nicht einmal einen Bruchteil der Umweltfunktion der alten Bäume erfüllen kann. „Wir GRÜNEN werden uns auch in Zukunft ganz genau anschauen, wenn in der Stadt einer der wenigen noch verbliebenen alten Alleebäume, aus welchen Gründen auch immer, gefällt werden soll. Jeder weitere gefällte alte Baum ist einer zu viel“, so Ko-Sprecherin und GRÜNEN-Landtagskandidatin Stefani Jürries. Pressemitteilung
Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Rat der Stadt Remagen

Die taugen beide nichts! Grün oder Bahn, es waren Versager am Werk und am besten nimmt man noch die Stadt dazu.
Kein einziger Baum kann durch eine Hecke ersetzt werden, weil die eben nur eine gewisse Höhe erreichen kann.
Es geht hier nur um die "jeweils eigene Kasse"
Geld vor Natur. Geld vor Mensch.
Das ist doch mal wieder typisch für die Grünen. Scheinheilig auf die DB schimpfen. Vielleicht waren die Bäume wegen den vergangenen Sommern dermaßen geschwächt? Wenn man nun neue, den klimatischen Herausforderungen gewachsene Bäume pflanzt, dann wäre doch alles gut. Das kann doch gerne die Stadt Remagen übernehmen...