Politik | 09.05.2014

Bündnis 90/Die Grünen und Wähler-Gruppe Remagen (WGR)

Bessere ÖPNV- Koordination für Remagen

Gemeinsamer Antrag zum öffentlichen Personennahverkehr

Remagen. Auch während des Kommunalwahlkampfes sind gemeinsame Aktionen der Parteien möglich. So legten Bündnis 90/Die Grünen vertreten durch Fraktionssprecher Frank Bliss und die Wähler-Gruppe Remagen (WGR) im Namen von Peter Wyborny jetzt einen gemeinsamen Antrag vor, der eine bessere Koordination des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Bereich der Römerstadt vorsieht. In diesem Zusammenhang wollen beide Fraktionen vor dem Hintergrund zahlreicher Beschwerden und eingegangener Vorschläge seitens der Bevölkerung insbesondere aus den Ortsteilen Oedingen, Unkelbach, Oberwinter und mittlerweile auch Kripp seitens der Verantwortlichen genauere Informationen zum bisherigen Verfahren der Bedarfsermittlung und zur Frequentierung der bestehenden Angebote.

Darüber hinaus wünschen sich beide Fraktionen Vorschläge seitens der Planungsverantwortlichen von Kreis und Verkehrsverbund zur Anpassung der Linienführung der Busse (851, 852 und 856) an den aktuellen Bedarf außerhalb der Schulfahrten.

Bekanntlich sind mit der Fahrplanumstellung zum August 2012 außerhalb der Schulzeiten bestimmte Buslinien auf Ruftaxis umgestellt worden. So die Linie 851, was zu einer Angebotseinschränkung für die nördlichen Ortsteile Oberwinter, Bandorf, Unkelbach und Oedingen bedeutete. Wegen der langen Vorlaufzeiten von mindestens 60 Minuten (vor 7 Uhr sogar mit 24 Stunden) würden diese Ruftaxis von der Bevölkerung nur schlecht angenommen. Viele Betroffene würden deshalb wieder auf das Auto umsteigen oder verzichteten wo immer möglich auf Fahrten nach Remagen, etwa zum Einkaufen. Daher werden zumindest Vorlaufzeiten von zukünftig 30 Minuten von den antragstellenden Fraktionen angeregt.

Weiterhin wünschen sich die Antragsteller konstruktive Überlegungen der Verantwortlichen zu grenzüberschreitenden Verkehrskonzepten sowie eine Überprüfung der Buslinienführung unter Berücksichtigung aktueller und zukünftiger Verkehrsgegebenheiten. Zwar gilt seit 2008 bei Fahrten zwischen dem Kreis Ahrweiler und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg(VRS) ein einheitlicher Tarif, eine landesübergreifende Weiterentwickung und den Pendlerströmen entgegenkommende Linienanpassung zwischen VRM und VRS hat es nie gegeben. So wäre eine Weiterführung der Linie 856 von Godesberg Bahnhof über Oedingen bis zur Rheinschiene, das heißt, vorrangig zum Bahnhof Remagen, eine durchaus überlegenswerte Ergänzung. Zudem solle eine Erweiterung der Erreichbarkeit von Unkelbach/Bandorf/Oedingen über 18 Uhr hinaus geprüft werden. Bis 2013 fuhr immerhin der letzte Bus ab Oberwinter-Bahnhof noch um 17.56 Uhr, jetzt fahre auch dort nur noch Ruftaxi. Nach jetzigem Stand wäre sogar eine Wiederherstellung des seinerzeitigen Zustandes schon eine „Verbesserung“.

Auch soll nach Meinung der Grünen und der WGR die Möglichkeit der Verknüpfung der Verbindung Grafschaft nach Godesberg/Bonn/NRW geprüft werden. Die Linie 854 endet in Werthoven und fährt nicht bis zum ZOB nach Wachtberg, die 856 von Oedingen fährt zwar zum ZOB, hat aber keine Verknüpfung zur 854. Schließlich wünschen sich Grüne und WGR auch eine stärkere Fahrplananpassung des Stadtbusses an den Bedarf der Studierenden der FH und den Bürgern des südlich gelegenen Ortsteils Kripp, wobei eine Ausrichtung an die Fahrpläne der DB insgesamt zielführend sein muss.

Pressemitteilung

von Bündnis 90/Die Grünen und

Wähler-Gruppe Remagen

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