SPD-Fraktion im VG-Rat Rhein-Mosel
Besuch bei Feuerwehr und AWO in Brey
Brey. Für die freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel soll Schutzkleidung im Umfang von 53.000 Euro beschafft werden. Dies war ein Anlass für die SPD-Fraktion im VG-Rat, sich mit der Ausrüstung und Situation der Feuerwehren in der VG generell zu beschäftigen.
Im Feuerwehrhaus in Brey trafen sich VG-Ratsmitglieder der SPD mit örtlichen Feuerwehrmännern und dem seit Mitte des Jahres amtierenden, hauptamtlichen VG-Wehrleiter Michael Gohmann. Herr Gohmann erläuterte unter anderem, warum die alte Schutzkleidung nicht mehr für das volle Spektrum der feuerwehrtechnischen Arbeit tauglich ist. Mit dem beantragten Geld sollen 60 weitere Feuerwehrleute, vorrangig Atemschutzgeräteträger, die im Brandfall an vorderster Front stehen, mit zeitgemäßer Schutzkleidung ausgestattet werden. Die anderen Kameraden müssen aus Kostengründen leider noch etwas warten.
Gute Personalsituation
Im Vergleich zu anderen Verbandsgemeinden ist die Personalsituation der örtlichen Feuerwehren gut. Trotzdem bedarf es fortlaufender Anstrengungen, zum Beispiel durch Förderung der Jungendfeuerwehren, um dies zu erhalten.
Da viele Feuerwehrleute tagsüber auswärts tätig sind, werden im Alarmfall mehrere Feuerwehren gleichzeitig zu Hilfe gerufen, damit immer genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen.
Die Einsatzzentrale in Spay soll im nächsten Jahr ausgebaut werden. Zukünftig werden dann von dort die Einsätze aller Hilfskräfte im Bereich der VG Rhein-Mosel koordiniert.
Gute Zusammenarbeit z wischen Wehrleiter und freiwilligen Feuerwehrleuten
Die Besucher waren in Brey vom gepflegten Zustand von Unterkunft und Technik der Feuerwehr beeindruckt, für dessen Erhalt zum größten Teil die örtlichen Mitglieder in ihrer Freizeit sorgen. Es ist auch erfreulich festzustellen, dass die Zusammenarbeit zwischen Wehrleiter und freiwilligen Feuerwehrleuten gut funktioniert.
Die SPD-Ratsmitglieder sahen sich bestätig, dass bei den steigenden Anforderungen in der Feuerwehr-Organisation und Technik der Antrag der SPD für einen hauptamtlichen Wehrleiter richtig war. Dies zeigt auch das Interesse anderer Verwaltungen an diesem Modell. Anschließend stand noch ein Besuch der Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf dem Programm. Die AWO in der ehemaligen VG Rhens hat ihren Stützpunkt ebenfalls in Brey. Sie betreibt einen mobilen sozialen Dienst (MSD). Im Gegensatz zu der an der Mosel tätigen Caritas ist die AWO in Ortsvereinen organisiert. Der zweite Vorsitzende des OV, Helmut Schreiber, führte die Gäste durch die Räume und berichtete über die Tätigkeiten des MSD, der im nächsten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.
Schwerpunkt Seniorenbetreuung
Der Schwerpunkt des MSD liegt in der Seniorenbetreuung. Das Ziel ist es, dass Menschen im Alter zu Hause leben können. Es wird hauswirtschaftliche Versorgung, Betreuung, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen geleistet. Durch „Essen auf Rädern“ werden täglich frisch gekochte Mahlzeiten angeboten. Jährlich liefert der MSD über 15.000 Essen aus.
Mit Barbara Schuth hat der MSD eine neue Leiterin. Sie ist die Nachfolgerin von Sigrid Kron, welche das Amt über 20 Jahre erfolgreich innehatte. Der Verein lebt von Fördergeldern, Beiträgen der Betreuten und Spenden. Die Verantwortlichen freuen sich über jegliche Zuwendung.
Pressemitteilung SPD-Fraktion
im VG-Rat Rhein-Mosel
