Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg
Besuch von Landrat Schuster
Wachtberg. International relevante Forschung aus dem Rhein-Sieg-Kreis: Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, besichtigte kürzlich das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg und informierte sich unter anderem über das Weltraumbeobachtungsradar TIRA.
Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Peter Knott begrüßte die elfköpfige Gruppe und führte sie nach einer Institutspräsentation durch die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung. Dabei zeigte sich der Landrat besonders interessiert an dem Weltraumbeobachtungsradar TIRA, dessen Radom als weithin sichtbare weiße Kugel ein Wahrzeichen des Rhein-Sieg-Kreises ist. Das System dient in erster Linie als Experimentalträger der Entwicklung und Untersuchung von Radarverfahren zur Erfassung und Aufklärung von Objekten im Weltraum. Außerdem ist TIRA zur Unterstützung von Weltraummissionen gefragt: Raumfahrtorganisationen aus der ganzen Welt greifen auf die besonderen Fähigkeiten der Fraunhofer-Wissenschaftler und ihrer Anlage zurück. „Es ist beeindruckend, die riesige Anlage aus der Nähe zu sehen. Die gesamte Forschung am Fraunhofer FHR ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit im Weltraum und einmalig in Europa. Wir können stolz darauf sein, diese Technik verbunden mit dem wissenschaftlichen Know-how in unserem Landkreis zu haben“, so Landrat Schuster.
„Wir freuen uns sehr über den Besuch von Herrn Schuster. Die Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis ist sehr gut und wir fühlen uns wohl am Standort Wachtberg. Die Attraktivität der Region und ihre gute Infrastruktur trägt dazu bei, internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das Fraunhofer FHR zu gewinnen“, hob Prof. Knott die Vorteile des Rhein-Sieg-Kreises für das Institut hervor.
Pressemitteilung
des Fraunhofer FHR
Institutsleiter Prof. Peter Knott begrüßte Landrat Sebastian Schuster am Fraunhofer FHR vor dem Weltraumbeobachtungsradar TIRA.Foto: Fraunhofer FHR
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Teilweise wurde Wände aus Häusern gerissen
20.08.: Westerwald: Massive Beschädigungen nach Unwetter
Westerwald. Das am Mittwochabend über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz hinweggezogene schwere Unwetter insbesondere in weiten Teilen des Westerwaldkreises teilweise erhebliche Schäden verursacht hat.
Weiterlesen
Bäume stürzten auf Autos, Gehwege und Stromleitung
19.08.: Mayen: Zahlreiche Einsätze nach schwerem Unwetter
Mayen. Im Stadtgebiet Mayen kam es infolge des Unwetters am 19.08. zu zahlreichen Einsätzen. Unter anderem stürzten Bäume auf Pkw, Gehwege und Stromleitungen. Einsatzkräfte waren an mehreren Stellen mit der Beseitigung der Schäden und der Absicherung von Gefahrenstellen beschäftigt. BA
Weiterlesen
Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen
19.08.: Schweres Unwetter in Teilen des Westerwalds verursacht drastische Gebäudeschäden
Kreis Westerwald. Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend in weiten Teilen des Westerwaldkreises erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen befinden sich derzeit mit rund 550 Kräften im Einsatz. Aktuell arbeiten die Einsatzkräfte die rund 160 gemeldeten Einsatzstellen ab. In mehreren Bereichen wurden Gebäude beschädigt, zudem kommt es teilweise zu Stromausfällen.
Weiterlesen