SPD-Fraktion Meckenheim
Bilanz nach der Flut
Meckenheim. Die Flut jährte sich in der Region zum zweiten Mal. Zeit für die Meckenheimer Sozialdemokraten, erneut Bilanz zu ziehen. So kommt man zu dem Ergebnis, dass zwar viele Schäden an der Infrastruktur und öffentlichen Gebäuden beseitigt sind, die Konzeptionierung um Umsetzung notwendiger Schutzmaßnahmen allerdings eher schleppend verlaufen. „Hier und da wurden erste kleine Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt. Insgesamt würde ein erneutes Hochwasser gleicher Stärke aber vermutlich fast so viel Schaden anrichten wie schon 2021.“ schildert der Fraktionsvorsitzende, Stefan Pohl, seine Einschätzung. „Hier hätten wir uns ein deutlich höheres Tempo gewünscht.“
In vielen Gesprächen mit Betroffenen ist immer wieder deutlich geworden, dass auf breiter Front Vorsorge durch die Geschädigten getroffen wurde. Sperrschotts, dieselbetriebene Pumpen und die Vorhaltung von Sandsäcken wurden oftmals genannt.
„Was uns tatsächlich traurig stimmt, ist der öffentliche Umgang der Verwaltungsspitze mit der Flut. Dass es keine städtische Veranstaltung zum Gedenken an dieses Hochwasser gibt, ist sehr bedauerlich. Zwar gab es erfreulicherweise keine Todesopfer in Meckenheim, jedoch sehr viele Betroffene. Diese haben viel Hab und Gut verloren, leiden bis heute gerade bei Starkregen psychisch enorm oder sind in ihrem Lebensalltag von Übergangslösungen und Improvisation, beispielsweise im Bereich der Schulen und Kindergärten, betroffen“, zeigt sich Pohl betroffen vom bisherigen Verlauf der Aufarbeitung.
Pressemitteilung der
SPD-Fraktion Meckenheim
