Landkreis Neuwied startet kommunales Bildungsmanagement
Bildungsbüro steht für gemeinsames Handeln
Hallerbach: Bildungschancen durch Vernetzung optimieren
Die 2016 im Landkreis Neuwied geschaffene Stelle für die Entwicklung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte wurde jetzt in das Bildungsbüro bei der Kreisverwaltung integriert. „Dort werden nun alle Bildungsbereiche im Sinne des lebenslangen Lernens in den Blick genommen“, beschreibt Landrat Achim Hallerbach die Aufgaben des neu formierten Bildungsbüros und ergänzt: „Wir haben viele gute Konzepte im Landkreis Neuwied. Mir ist es wichtig, dass diese weitergetragen und weiterentwickelt werden. Das vorhandene Wissen soll vernetzt werden. Durch die möglichst optimale Abstimmung unserer Bildungs- und Beratungsangebote vor Ort, kommen wir dem Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe und Chancengleichheit ein erhebliches Stück näher.“
Der erste Kreisbeigeordnete und Bildungsdezernent Michael Mahlert freut sich über das neue Angebot: „Der Landkreis Neuwied strebt permanent den bestmöglichen Bildungserfolg für jeden einzelnen an. Das Bildungsbüro, welches im Fachbereich 2 „Schule und Immobilien“ der Kreisverwaltung Neuwied eingerichtet wurde, steht für gemeinsames Handeln. Die Netzwerke sollen stetig erweitert und ausgebaut werden, um gemeinsam mit anderen Bildungsakteuren neue Projekte im Landkreis Neuwied zu gestalten. Das Bildungsbüro ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Es steht für Transparenz, Wissenstransfer sowie Vernetzung.“
Vielfältige Aufgaben
Als kommunale Bildungsmonitorerin/Bildungsmanagerin kümmert sich die Soziologin Laura Schaaf um den Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements für den Landkreis Neuwied. Sie wird sich der Frage widmen, wie sich der Landkreis im Bereich Bildung strategisch weiterentwickeln kann.
Während die seit 2018 aktive Bildungskoordinatorin, die Soziologin Andrea Oosterdyk, einen Überblick über Bildungsangebote für Geflüchtete und Neuzugewanderte gibt und in diesem Bereich Transparenz für Bevölkerung, Institutionen und ehrenamtliche Tätige erzeugt, ist es Ziel des Bildungsmanagements, lebenslanges Lernen für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen und die entsprechenden Angebote aufeinander abzustimmen. Der Kontakt zu allen Bildungsakteuren im Kreis und die Erfassung von bildungsrelevanten Daten sollen als Grundlage für Konzepte und politische Weichenstellungen im Bildungsbereich dienen. „Wir durchlaufen während unseres Lebens viele Bildungsphasen, begonnen bei der frühkindlichen Bildung in der Kita über die Schule, die berufliche Aus- und Weiterbildung bis zum Volkshochschulkurs für Seniorinnen und Senioren“, erläutert die Leiterin des Referats Schulen, Weiterbildung und Sport sowie Projektleiterin Mechtild Laupichler. „Im Bildungsbüro geht es darum, die vielfältigen Stellen im Landkreis, die mit Bildung zu tun haben, zu vernetzen und Kooperationen anzustoßen.“
Hand in Hand im Bildungsbüro
„Das geht nur durch Zusammenarbeit“, ist sich Bildungsmanagerin Laura Schaaf sicher. „Wir vom Bildungsbüro verstehen uns als zentrale Schnittstelle zwischen allen Akteuren der Neuwieder Bildungslandschaft.“ Mit Bildungsdezernent Mahlert sind sich ihre Kollegin Andrea Oosterdyk und sie sicher: „Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, werden wir einiges tun können um die Bildungslandschaft im Kreis Neuwied noch besser zu machen.“
Wer sich für das Thema Bildung interessiert, bereits aktiv ist oder wer engagierte Akteure aus diesem Bereich kennt, kann sich mit dem Bildungsbüro der Kreisverwaltung Neuwied in Verbindung setzen: Andrea Oosterdyk (02631-803/161) und Laura Schaaf (02631-803/195).
v.l.n.r.: Michael Mahlert (Bildungsdezernent), Laura Schaaf (kommunale Bildungsmanagerin/Bildungsmonitorerin), Mechtild Laupichler (Referatsleiterin Schulen, Weiterbildung und Sport), Andrea Oosterdyk (Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte) und Landrat Achim Hallerbach verfolgen gemeinsame Ziele im Bildungsbüro: Die Bildungschancen zu verbessern und Bildungsbiographien durchgängig zu gestalten.
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