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Leserbrief zum Artikel „Manfred Kirsch erhält Morddrohung“

Breite Unterstützung für Manfred Kirsch

03.07.2019 - 17:03

Das politisch rechtsgerichtete Spektrum hat Manfred Kirsch schon oft mit Gewalt, Repressalien gedroht. Nunmehr wurde er zum zweiten Mal mit dem Tode bedroht. Im Fühjahr 2018 wollte man „ihn ins Gas schicken“ (Nazi-Schmiererei in Engers, Flusskilometer-Mauer 602). Die SPD Engers und die KAB OV Engers-Mülhofen beklagten seinerzeit einen ‚absoluten Tabubruch‘. Der bekennende Sozialdemokrat Manfred Kirsch ist Sozialer Demokrat reinsten Wassers. Gleichwohl bzw. gerade trotzdem kann er auch mit seiner SPD, wenn diese vom Weg des Demokratischen Sozialismus abkommt hin zu neoliberaler Politik oder auch mit dazu beiträgt, das Asylrecht aufzuweichen, sehr hart und kritisch ins Gericht gehen. Und das ist auch gut so! Kirsch steht ohne Wenn und Aber in der Tradition von Willy Brandt. Manfred Kirsch hat sich dahingehend geäußert: „Ich nehme die Bedrohung sehr ernst“. Aber er glaube nicht wirklich, dass er umgebracht werde, dafür sei er ein zu kleines Licht. In Hinsicht auf persönlichen Mut, aufrechten Gang, soziales Engagement, unermüdlichen Einsatz für die Ziele von Amnesty International, Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus, Kampf gegen die rechtsgerichteten Ideologien ist Kirsch bildlich gesprochen für viele Menschen ein sehr großes, leuchtendes Licht! Es braucht viel mehr Personen wie Manfred Kirsch! Manfred Kirsch hat den Schmerz-Nerv des rechten Spektrums tief getroffen. Er hat den rechten Ungeist, die rechtsgerichtete Menschenverachtung entlarvt und öffentlich angeprangert. Auch den rechten Ungeist der Grauen Wölfe, türkischer Nationalisten! Vollblutdemokraten wie Manfred Kirsch müssen geschützt und unterstützt werden. Wirkungsvoll und permanent! Von uns allen, wenn wir Demokraten, Menschenfreunde sein wollen. Die Polizei wird jetzt noch mehr ein schützendes Auge auf Manfred Kirsch haben. Das ist auch absolut erforderlich! Dr. Jan Bollinger von der AfD hat geäußert: „Die AfD distanziert sich von Gewalt und der Drohung mit Gewalt.“ Das hört sich gut an. Dr. Bollinger und die AfD Neuwied sollten sich jedoch sehr ernsthaft die Frage stellen, inwieweit sie für solche Morddrohungen auch geistige Brandstifter und geistige Umweltverschmutzer mit ihrer Ideologie sind. Die AfD Neuwied gibt sich gern als bürgerlich-konservativ. Sie ist es nicht. Manfred Kirsch hat nunmehr breite Unterstützung durch die örtliche Politik bekommen - und zwar von links bis konservativ. So muss es sein! Links bis konservativ kann, darf, muss sich politisch/gesellschaftspolitisch in vielen Sachthemen streiten. Gegen den rechtsgerichteten Zeitgeist und Terroraktionen muss links bis konservativ einen mächtigen und standhaften Block bilden!

Helmut Gelhardt,

Neuwied-Engers

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17.07.2019 15:14 Uhr
Patrick Baum

Ja, wieso fördert Jan Bollinger weiterhin den stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, Justin Cedric Salka?
Salka war ja erst vor wenigen Tagen wieder auf dem Kyffhäuser-Treffen des Flügels, der ganz rechten Gruppierung innerhalb der rechten AfD.



15.07.2019 13:58 Uhr
juergen mueller

Unterhaltung mit einem AfD`ler bedeutet nichts anderes als sich indoktrinieren zu lassen.
Was das bedeutet? Gerne - manipulieren, beeinflussen, Einfluss nehmen, umerziehen, lenken, ideologisch durchdringen etc..
Suchen Sie sich etwas aus ... Wally Karl.
Das beste Beispiel hierfür sind HÖCKE, der Klumbfuß des "FLÜGELS" und nicht zu vergessen WEIDEL, die ihre moderate Maske endlich hat fallen lassen und ihr rechtspopulistisches Gesicht zeigt. Wenn Höcke nicht verheiratet u.Weidel mehr auf Männer stehen würde, dann wäre dies ein noch idealeres Gesicht für unsere braune Vergangenheit.
Beide leben vom Indoktrinieren ... und es trägt ja auch Früchte.
HÖCKE:"Zuerst der Osten, dann ganz Deutschland" ... haben wir alles schon gehabt.
Und da gibt es bereits indoktrinierte Zweibeiner, die von Geschichten reden?
Da hilft auch kein Arzt mehr.



15.07.2019 10:36 Uhr
Stefan Knoll

Wally Karl, was stimmt denn von meinen beschriebenen Fakten nicht?
Ist Jan Bollinger denn nicht der Betreuer des AfD-Landesvorstandes Rheinland-Pfalz für die nördlichen AfD-Kreisverbände und ein Förderer von Justin Cedric Salka?
Wurden Salka etwa nicht Kontakte zur Identitären Bewegung nachgewiesen? Der Verfassungschutz hat die Identitäre Bewegung als rechtsextremistisch eingestuft.
Wird Salka etwa nicht mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt?
Wird der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Uwe Junge etwa nicht im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt?



14.07.2019 11:56 Uhr
juergen mueller

Wer politisch interessiert ist,der wird sich immer mehr in seiner Meinung bestätigt sehen,dass wir den Makel unserer braunen Vergangenheit wohl nie loswerden.Dafür sorgt mit zunehmender Schnelligkeit die AfD.Die Zeit scheint gekommen zu sein,wo angeblich moderat auftretende Spitzenpolitiker der AfD ihre Maske fallen lassen u.sich offen zu ihrer Gesinnung bekennen.Alice WEIDEL ist nicht der Anfang.HÖCKE,dessen Auftreten immer mehr denen von Goebbels ähneln,hat mit seinem "Flügel" dafür den Grundstein gelegt,wie es damals Hitler mit "seiner" NSDAP getan hat.Dazu kommt,dass uns der Osten mit seinen Brutstätten für Rechtsgerichtete noch einige Sorgen bereiten wird.Mit dem Mauerfall hat der politische Westen sich selbst bereits vornehmlich diverse braune Flecken auf der Deutschlandkarte beschert,die sich nun zu einem Flächenbrand auswirken werden.Unzufriedenheit war schon immer ein guter Nährboden dafür u.dem Osten ist es bis dato nie schnell genug gegangen,auf Westniveau zu kommen.



12.07.2019 14:43 Uhr
Wally Karl

Lieber Herr Knoll, hören Sie auf mit Ihren Geschichten, Sie haben hier keine authentischen Quellen und erzählen nur Gehörtes weiter, das ist Fakt.



12.07.2019 14:40 Uhr
Wally Karl

"Die AfD Neuwied gibt sich gern als bürgerlich-konservativ. Sie ist es nicht."
Und das analysiert nun Helmut Gelhardt, er kennt sich scheinbar aus. Und ich sage ihnen er tut es nicht.
Wer Dr. Bollinger radikale Inhalte unterstellt hat sich noch nie mit ihm unterhalten.



10.07.2019 08:11 Uhr
Antje Schulz

Jan Bollinger von der AfD macht nun nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck als Politiker. Bei Bollinger auf Toleranz zu hoffen wäre verkehrt.



09.07.2019 09:30 Uhr
Patrick Baum

Jan Bollinger von der AfD gibt sich gern eine moderate Hülle, die seine radikalen Inhalte verschleiern soll.



07.07.2019 18:15 Uhr
Karsten Kocher

Jan Bollinger moderat? Das ist wohl eher Satire.



04.07.2019 16:22 Uhr
Stefan Knoll

Der Neuwieder AfD-Kreisvorsitzende Jan Bollinger gibt vor, moderat zu sein. Wenn man sich die Facebook-Postings von Dr. Bollinger anschaut, erkennt man etwas anderes. Bollinger und die AfD Neuwied hatten ja auch schon Björn Höcke zum Vortrag in Neuwied. Höcke, der in dreistelliger Anzahl im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt wird. Zudem ist Bollinger als Kreisbeauftragter des AfD-Landesvorstandes Rheinland-Pfalz für die nördlichen AfD-Kreisverbände ein Förderer von Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald. Salka wurden mehrfach Kontakte zur Identitären Bewegung (IB) nachgewiesen. Salka wird auch mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt. Übrigens wird auch der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Uwe Junge im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt.



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Kommentare
Wallykarl:
Hier kann man Dr. Bollinger nur vollumpfänglich und uneingeschränkt zustimmen.

Ein Stückchen Heimat nach vorne bringen

Uwe Klasen:
Eine hervorragende Initiative, die eine Vorbildfunktion für viele Landesteile sein kann!
Franz-Josef Salheiser:
Das war ein sehr schönes Feuerwerk bis jetzt das schönste. Es dauerte ca. 15 min. Dem 1. Vorsitzender Gerhard Fink ein herziches Dankeschön. Mach weiter so bis 2020
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