Messkampagne „Erschütterung und Lärm im Mittelrheintal“
Bürger können sich beteiligen
Ermittlung der Belastung durch die Bahnlinien mittels Sensoren und Fragebögen
Region. Die Technische Hochschule (TH) Bingen möchte im Rahmen eines Forschungsprojekts Belastungen durch bahnbedingte Erschütterungen und Schall an Wohnhäusern im Mittelrheintal messtechnisch erfassen. Die Messungen werden nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr mittels Sensoren durchgeführt, die selbstständig arbeiten. Zusätzlich wird über einen Fragebogen die persönliche Wahrnehmung als Anwohner und individuelle Belastung abgefragt.
Landrat Frank Puchtler, Vorsteher des Zweckverbands Welterbe Oberes Mittelrheintal, ruft die betroffenen Bürger auf, sich an der Messung zu beteiligen, um viele belastbare Daten zu erhalten. „Eine alternative Bahnstrecke für das Mittelrheintal ist bislang nur im potenziellen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans berücksichtigt. Mit der Studie kann die Dringlichkeit der Maßnahme unterstrichen werden und so die Studie dazu beitragen, in den vordringlichen Bedarf aufzusteigen“, so Puchtler. Anwohner , die bereit sind, die Messkampagne zu unterstützen melden sich bitte bei Herrn Petry von der TH Bingen unter Tel. (0 67 21) 409 210 oder per E-Mail an n.petry@th-bingen.de. Die TH Bingen betont, dass die Studie unabhängig von der Deutschen Bahn durchgeführt wird und Einzelergebnisse, die auf Personen oder Häuser zurückführbar sind, nicht veröffentlicht werden. Die zusammengefassten Ergebnisse sind öffentlich und allgemein zugänglich.
Pressemitteilung des
Zweckverbands Welterbe
Oberes Mittelrheintal
