Politik | 31.05.2024

Bundesweiter Hitzeaktionstag statt

Remagen. Am 5. Juni 2024 findet der zweite bundesweite Hitzeaktionstag statt. Die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig arbeiten in der Hitzevorsorge eng zusammen

Die Häufung von Hitzeereignissen sorgt für eine zunehmende gesundheitliche Belastung der Bevölkerung. In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland vermehrt hitzebedingte Übersterblichkeiten festgestellt. Dennoch wird das Gesundheitsrisiko, welches von Hitzeereignissen ausgehen kann, oftmals unterschätzt. Im Rahmen des bundesweiten Hitzeaktionstages am 05.06.2024 soll nun jährlich auf die gesundheitlichen Risiken aufmerksam gemacht und die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden.

Im Vergleich zum langjährigen Mittel (1881-1910) liegen die Temperaturen in Rheinland-Pfalz bereits heute 1,7°C über dem Durschnitt. So traten die 10 wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen alle nach 1990 auf. Auch in den kommenden Jahren ist mit einer Zunahme der Hitzebelastung im Kreis Ahrweiler zu rechnen. Damit einhergehend steigt das gesundheitliche Risiko für alle Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis Ahrweiler deutlich an. Typische hitzebedingte Krankheiten sind Sonnenstiche, Dehydrierung, Hitzekrämpfe, Erschöpfung, Verwirrtheit, Hitzeschläge, Sonnenbrände, Hitzeausschläge und Gefahren für das Herz-Kreislauf-System. Menschen ab 65+, Schwangere, Kinder und chronisch kranke Menschen sind besonders betroffen.

Die Verwaltungen der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig sind sich ihrer Verantwortung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger bewusst. Um die negativen Auswirkungen der sommerlichen Hitze auf das Wohlbefinden der Einwohnerinnen und Einwohner zu senken, prüfen die Klimaanpassungsmanager*innen der Städte aktuell Möglichkeiten, wie Innenstadtbereiche und städtischen Einrichtungen zukünftig vor großer Hitze geschützt werden können. Neben diesen Bestrebungen, die Städte im Kreis Ahrweiler bestmöglich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, kann jede einzelne Person durch das eigene Verhalten dazu beitragen, Belastungen durch die sommerliche Hitze zu reduzieren.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Tipps zum Schutz vor hitzebedingten Erkrankungen im Sommer:

- Trinken Sie ausreichend und achten Sie auf leichte Kost,

- Verschatten Sie Ihre Wohnungen und Innenräume,

- Verwenden Sie bei Aufenthalten im Freien einen geeigneten Sonnenschutz, bspw. Kopfbedeckungen, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und führen Sie ausreichend Trinkwasser mit sich,

- Vermeiden Sie körperlich belastende Tätigkeiten,

- Passen Sie sportliche Aktivitäten den Hitzeentwicklungen an.

Weiterführende Informationen zum Thema Hitzeschutz und Warnungen zu aktuellen Hitzewellen finden Sie auf den Webseiten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) (Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Startseite (dwd.de)) und des Bundesgesundheitsministeriums (Gesundheitliche Folgen des Klimawandels | BZgA - Klima - Mensch - Gesundheit).

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