Neuen Radwanderweg Laubachsmühle bis Altwied besichtigt
CDU-Ortsverband mit Fahrrädern unterwegs
Neuwied. Da staunten sie nicht schlecht, die Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Niederbieber-Segendorf mit Torney, Rodenbach und Altwied, als sie die massive Betonbrücke über den Hirzbach sahen.
Die Besichtigung erfolgte im Rahmen eines Ortstermins, bei dem die Vorstandsmitglieder Stefan Busch, Frank Grandke, Wolfgang Hardt, Romed Kaufhold und Gerhard Neumann mit Fahrrädern den neu hergerichteten Radwanderweg von der Laubachsmühle bis zur Bogenbrücke in Altwied besichtigten. „Auf der abgeschotterten Strecke mit einer natürlich gebundenen Decke lässt sich mit Mountainbikes und Tourenrädern gut fahren“, stellte Vorsitzender Wolfgang Hardt fest.
Die vom Landesbetrieb Mobilität mit rund 160.000 Euro finanzierte Strecke musste besondere Naturschutzbestimmungen einhalten. Die Strecke führt nämlich durch ein FFH-Gebiet, das nach der Fauna-, Flora-, Habitatrichtlinie ausgewiesen ist und dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraum (Habitat) dient. Vor diesem Hintergrund entstand auch die massive Betondecke über den Hirzbach und der gepflasterte Einlauf in die Wied. Bisher mussten Radfahrer und Wanderer die Rinne des Hirzbachs einfach durchfahren oder durchwaten - vorausgesetzt, der Hirzbach führte auch Wasser.
Wie der LBM mitteilte, wird die vorgesehene Bauzeit von drei Monaten eingehalten und Radfahrer können mit der Eröffnung in Kürze rechnen.
Der Ortsverband fordert nun die Stadtverwaltung mit Nachdruck auf, das letzte Teilstück des Radwanderwegs in die Stadt anzugehen. Das heißt, den bestehenden Wanderweg von Altwied bis nach Segendorf fahrradtauglich herzustellen. Ideal wäre dann die Weiterführung über die zur Zeit geschlossene Boesnerbrücke und weiter über den noch vorhandenen Gleiskörper bis in Höhe des Restaurants Nodhausen. Von dort könnte der Radweg über die Wied in die Rasselsteinstraße einmünden.
Da dem Ortsverband klar ist, dass die Öffnung der seit über zehn Jahren gesperrten Boesnerbrücke in den Sternen steht, bleibt vorerst nur die Weiterführung ab Segendorf (Boesnerstraße) durch die Straßen Auwiese, Nodhausener Straße und Wiedpfad bis zum Restaurant Nodhausen.
Pressemitteilung
CDU NIederbieber-Segendorf
