Politik | 16.03.2016

Maßnahmen für das erhöhte Verkehrsaufkommen rund um den Nürburgring an Karfreitag

„Carfriday“ zieht viele Touristenfahrer an

Nürburg. Obwohl eigentlich keine Veranstaltung stattfindet, hat sich der Nürburgring an Karfreitag zu einem besonderen Treffpunkt entwickelt. Vor allem die Fans der „Tuning-Szene“ kommen neben den normalen Touristenfahrern zum sogenannten „Carfriday“ in die Eifel und sorgen vor allem bei schönem Frühlingswetter natürlich für ein enormes Verkehrsaufkommen.

Um am Karfreitag, 25. März, die Einschränkungen und Störungen des Verkehrsablaufs zu begrenzen sowie verkehrsgefährdendes Verhalten zu verhindern, haben Polizei und verantwortliche Behörden in enger Zusammenarbeit mit dem Nürburgring eine Reihe von Maßnahmen abgestimmt.

Kernpunkte der geänderten Verkehrslenkung ist die Sperrung der B412 an Karfreitag zwischen 7 und 20 Uhr von der Hohen Acht bis zur Einmündung in die B258 in beide Richtungen. Bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze können „Ring“-Fans zu den Parkplätzen in den Bereichen Brünnchen, Pflanzgarten und Schwalbenschwanz einfahren.

Der Durchgangsverkehr wird frühzeitig auf die Ausweichstrecken über die L85 (Kesselinger Tal), L10 (Adenau) beziehungsweise K3 (Siebenbach) hingewiesen sowie aus Richtung Nürburgring über Mayen (B258/B262) umgeleitet. Das Campen in den Zuschauerbereichen entlang der B412 ist untersagt und wird bereits ab Mittwoch, 23. März, überwacht.

50 Kilometer pro Stunde

Aus Sicherheitsgründen werden die drei Kreisverkehrsplätze auf der B258 zwischen Abzweig Nürburg und Lindner-Hotel gesperrt, um das „Umrunden im Drift“ zu verhindern. Für die B258 gilt zwischen der Ortslage Döttingen und dem Abzweig Meuspath in beiden Richtungen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde.

In Adenau werden im Bereich Kallenbachstraße, Alte Poststraße und Schulzentrum Halte- und Parkverbotszonen ausgewiesen. Besucher des Streckenabschnitts Adenauer Forst können die Parkplätze am Schulzentrum, am ehemaligen Schwimmbad und am Sportplatz nutzen. Darüber hinaus sollenn in Herschbroich die Ortsstraßen und die Wirtschaftswege Richtung Brünnchen gesperrt werden.

LED-Anzeigen und Plantafeln weisen neben zusätzlicher Ausschilderung auf die einzelnen Maßnahmen hin, zudem sind Meldungen im Verkehrswarnfunk vorgesehen. Verkehrsteilnehmer, die nicht den Nürburgring zum Ziel haben, sollten den Bereich weiträumig umfahren.

Die Polizei weist darauf hin, dass Verkehrsverstöße und waghalsige Fahrmanöver konsequent geahndet werden und in letzter Konsequenz auch zu einem ganztägigen Platzverweis führen können. Ebenso konsequent werden die Wagen der Falschparker abgeschleppt.

Pressemitteilung

der capricorn

NÜRBURGRING GmbH

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