Politik | 13.10.2020

Auszeichnung des Bundesumweltministeriums

Cochem-Zell für herausragendes Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet

V.li. Klimaschutzmanager Alexander Erl, Netzwerkmanagerin Nicole Jobelius-Schausten, Landrat Manfred Schnur und Fachbereichsleiter Dirk Barbye.Quelle: Kreisverwaltung Cochem-Zell

Kreis Cochem-Zell. Seit Sommer 2016 wurden 22 Regionen über das Förderprogramm „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit dem Ziel gefördert, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken und den Endenergieverbrauch im gleichen Zeitraum zu halbieren; darunter auch der Landkreis Cochem-Zell. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim BMU, Rita Schwarzelühr-Sutter, zeichnete den Landkreis in Berlin aus. „Schon zu Beginn der Förderphase haben wir die Bürgerinnen und Bürger in sogenannten „Masterplanforen“ und die jungen Menschen in einem Jugendforum am Prozess und der Entwicklung teilhaben lassen und das hat sich gelohnt“, freut sich Landrat Manfred Schnur. „Zahlreiche Projekte wurden angestoßen und sind teilweise schon umgesetzt. So startete in fünf Gemeinden die Akquisephase für Dorfwärmenetze, das Schulzentrum in Kaisersesch erhielt eine besonders klimafreundliche Grünschnittheizung“, so der Kreischef weiter.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim BMU Schwarzelühr-Sutter betont: „Die Masterplan-Kommunen sind Vorbilder dafür, wie Klimaschutz vor Ort erfolgreich gelingen kann. Dabei zeigen sie, dass Klimaschutz mehr ist als Energiesparen und auch mehr als die damit verbundene Entlastung kommunaler Haushalte. Er trägt auch dazu bei, die Lebensqualität zu steigern und zu einem regionalen Wachstums- und Wertschöpfungsmotor zu werden. Nach vier Jahren Anschubfinanzierung haben nahezu alle Masterplan-Kommunen das Klimaschutz-Management fest in ihre Verwaltung integriert. Das zeigt, wie ernsthaft sich die Kommunen des Themas angenommen haben“. Auch in Cochem-Zell geht es mit viel Engagement weiter, um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen. So möchte man beispielsweise die fünf geplanten Nahwärmelösungen weiterhin auf dem Weg zur Umsetzung begleiten, die erfolgreich gestartete Solarkampagne weiterführen, die E-Mobilität und Ladeinfrastruktur im Landkreis weiter ausbauen, weiterhin Projekte in der Klimabildung anbieten, Beratungen durchführen und vermitteln sowie weiter an der Umsetzung des „Virtuellen Kraftwerks Cochem-Zell“ arbeiten.

Der Landkreis Cochem-Zell produziert bilanziell bereits rd. 140 Prozent Öko-Strom, wovon rd. 66 Prozent im Landkreis gehalten werden können. Ziel ist es, die Stromerzeugung und den Stromverbrauch im Landkreis durch die Vernetzung von dezentralen Energieerzeugungsanlagen (z.B. Windkraft, Photovoltaik, Biogas) mit steuerbaren, größeren Verbrauchern (z.B. in Gewerbe- und Industriebetrieben) zu flexibilisieren, damit mehr lokaler Ökostrom auch vor Ort verbraucht werden kann und weniger Graustrom importiert werden muss.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Cochem-Zell

V.li. Klimaschutzmanager Alexander Erl, Netzwerkmanagerin Nicole Jobelius-Schausten, Landrat Manfred Schnur und Fachbereichsleiter Dirk Barbye.Quelle: Kreisverwaltung Cochem-Zell

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