Politik | 04.06.2019

Bad Neuenahr wählt einen neuen Ortsvorsteher

„Damit am Ende nicht einige wenige entscheiden“

Michael Schwede (SPD) wirbt um eine hohe Beteiligung an der Stichwahl

Michael Schwede (l.), unterlegener Kandidat der SPD, spricht sich für Richard Lindner als Ortsvorsteher aus. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. 18,1 Prozent der Stimmen erhielt Michael Schwede (SPD) bei der Wahl zum Ortsvorsteher am 26. Mai. Zu wenig, um an der Stichwahl am 16. Juni teilnehmen zu können. „Ich hätte mir natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht, aber das ist Demokratie. Wenn man sich zur Wahl stellt, kann man immer auch unterliegen. Trotzdem freue ich mich, dass die Wählerinnen und Wähler mich mit einem guten Ergebnis wieder in den Ortsbeirat von Bad Neuenahr gewählt haben“, so Schwede.

Auch wenn er selbst nicht Kandidat sein wird, wirbt Michael Schwede um eine hohe Wahlbeteiligung bei der Stichwahl: „Ich würde mich sehr freuen, wenn alle Wählerinnen und Wähler am 16. Juni 2019 nochmals abstimmen. Das gilt auch und insbesondere für die Menschen, die im ersten Wahlgang mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“ Eine hohe Wahlbeteiligung sei insbesondere deshalb wichtig, damit am Ende nicht einige wenige darüber entscheiden, wer den größten Ortsteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler in den kommenden fünf Jahren als Ortsvorsteher führt.

In der Frage, wie der neue Ortsvorsteher von Bad Neuenahr heißen soll, hat Michael Schwede eine klare Präferenz: „Ich werde am 16. Juni 2019 Richard Lindner wählen. Es wird in den kommenden fünf Jahren darauf ankommen, Menschen mit verschiedenen Ansichten und Meinungen zusammenzuführen und miteinander ins Gespräch zu bringen. Richard Lindner ist in hochkommunikativer Mensch, der andere Ansichten zulässt, ernst nimmt und eine gemeinschaftliche Meinungsbildung moderieren kann. Dies wird in der Arbeit im Ortsbeirat, aber auch darüber hinaus, unabdingbar sein.“

Richard Lindner habe sich über Jahrzehnte ehrenamtlich für Bad Neuenahr engagiert und dabei gezeigt, dass er Menschen einen und führen kann. Genau diese Fähigkeit sei die Schlüsselqualifikation eines Ortsvorstehers von Bad Neuenahr in den kommende fünf Jahren. „Wenn ich es schon nicht machen kann, sollte wenigstens der zweitbeste Kandidat zum Zuge kommen“, erklärte Schwede mit einem Schmunzeln.

Pressemitteilung der

SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler

Michael Schwede (l.), unterlegener Kandidat der SPD, spricht sich für Richard Lindner als Ortsvorsteher aus. Foto: privat

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