Politik | 08.12.2016

Absichtserklärung unterzeichnet

„Das Mittelrheintal muss leiser werden“

Finanzierung weiterer Schritte zur Lärmminderung: Es geht um Investitionen von insgesamt knapp 63 Millionen Euro

Region. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, die Deutsche Bahn AG sowie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben in der Sitzung des Beirats „Leiseres Mittelrheintal“ eine Absichtserklärung unterzeichnet über die Finanzierung weiterer Schritte zur Lärmminderung im Mittelrheintal. Es geht um Investitionen von insgesamt knapp 63 Millionen Euro.

„Die intensiven Bemühungen des Landes, das Mittelrheintal vom Lärm zu entlasten, zahlen sich aus. Ich freue mich sehr, dass sich alle Beteiligten aktiv für den Lärmschutz im Mittelrheintal einsetzen. Das Land übernimmt rund 7,7 Millionen Euro der 63 Millionen Euro Gesamtkosten und zeigt damit einmal mehr, dass es hinter dem Wunsch der Bewohner steht: Das Mittelrheintal muss leiser werden“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Andy Becht am Randeder Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“, dem eine Finanzierungsvereinbarung folgen wird.

Der Schienenverkehrslärm im Welterbebereich soll mit insgesamt rund 50 weiteren Maßnahmen reduziert werden, dazu gehören Arbeiten an den Schienen, Lärmschutzwände oder der Umbau von Brückengeländern. Bereits im kommenden Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden. Insgesamt läuft das Projekt bis 2021. Den Löwenanteil der Kosten trägt der Bund.

Pressemitteilung des

Ministeriums für Wirtschaft,

Verkehr, Landwirtschaft

und Weinbau

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