Jan Müller, Direktkandidat der Freien Wähler
„Das St. Josef Klinikum zu schließen wäre unverantwortlich“
Adenau. „Wir brauchen die ortsnahe und schnelle Versorgung für die Gesundheit. Das St. Josef Klinikum in Adenau zu schließen wäre unverantwortlich. Im Landtag werde ich Einfluss auf die Geschehnisse nehmen, immer mit der Hoffnung verbunden, dass zum Wohle der Patienten und Mitarbeiter endlich gegengesteuert wird und das deutsche Krankenhäusersterben gestoppt wird. Denn es ist kein Zufall, dass sich gerade die ländlichen Krankenhäuser (wie Adenau) im Dauerkrisenmodus befinden. Eine maßgebliche Ursache ist die politische Einführung (2003 Bundesebene) der Diagnose-bezogenen Fallpauschalen, der DRG, die seitdem alle Krankenhäuser unter enormen Kostendruck gestellt habt. Letztendlich wurde damit und mit weiteren Maßnahmen das Krankenhauswesen und die Humanmedizin in einen profitorientierten Industriezweig verwandelt – auf Kosten der Patienten und des Allgemeinwohls! Dem will ich entgegentreten! Auf Bundesebene ist das DRG-System zu ändern, um der Benachteiligung kleinerer Klinken entgegenwirken. Auf Landesebene werden wir die sogenannte Landeskrankenhausgesellschaft umbauen, sie soll zukünftig heruntergewirtschaftete Kliniken übernehmen können. Wichtig bleibt, dass die Kommunen vor Ort die Hoheit über den Betrieb ihrer Krankenhäuser halten. Die Digitalisierung wollen wir einsetzen als Werkzeug gegen die chronische Überforderung des Personals und den Personalmangel. Der Standort Adenau ist regional alleinstehend, muss also Grundversorgung und Notfallmedizin gewährleisten. Daraus folgt eine Rückführung einer Chirurgieabteilung mit durchgehender Einsatzbereitschaft. Ich rufe alle Direktkandidaten des Wahlkreis Ahrweiler auf sich klar für die Krankenhäuser des Landes zu positionieren und in diesem Sinne aktiv und konsequent zu handeln“, so Jan Müller, Direktkandidat der Freien Wähler.
Pressemitteilung
Jan Müller,
Landtagskandidat Freie Wähler
