Politik | 07.01.2019

Das Wahljahr 2019 ist eingeläutet

Leserbrief bezugnehmend auf den Leserbrief von Klaus Morsch vom 17.12.2018, „Dorfladen wurde kaputt geredet“, Blick Aktuell, Ausgabe Mendig

Welches Recht hat dieser „besorgte“ Bürger, verdiente Ehrenamtler als unmotiviert darzustellen? Ich denke mal, das Wahljahr 2019 ist eingeläutet, wenn auch in diesem Fall vom warmen Sofa aus und das ziemlich respektlos !

Wenn bemängelt wird, dass in Bell die Infrastruktur fehlt, frage ich mich allen Ernstes, was haben wir, der Gemeinderat, CDU-mehrheitlich seit Jahren mit einem CDU Bürgermeister in Verbindung und meist einstimmig mit den anderen Parteien und Gruppen, die letzten Jahre und Jahrzehnte getan?

Laut Aussage von Herrn Morsch, Mitglied der Wählergruppe Zepp, anscheinend nicht genug! Die Finanzen bestimmen in der Regel, was eine Kommune leisten und sich leisten kann. Dafür kann sich das, was in der Vergangenheit in Bell passiert ist, durchaus sehen lassen. Wir haben den Straßenausbau (für jeden Bürger finanzierbar) auf den Weg gebracht und das Gewerbegebiet entwickelt (Steuereinnahmen daraus mittlerweile fast 600.000 Euro).

Weitere Investitionen für unsere Bürger waren zum Beispiel die kostengünstigen Urnengräber, die mittelfristig geldsparende LED-Straßenbeleuchtung, das schnelle Internet und die Ausweisung eines neuen Baugebietes (stellvertretend, um nur die Letzten zu nennen), alles Dinge, die das Leben in Bell lebenswert machen, von „unmotivierten“ Gemeindevertretern in Gang gebracht! Gespräche für die zukünftige Entwicklung von Bell laufen, was man allerdings vom warmen Sofa nur schlecht beurteilen kann und auch nicht sollte!

Was wir als Ratsmitglieder aber nicht tun sollten und wir als CDU nicht tun werden, ist, unseren Gewerbetreibenden Konkurrenz zu machen! Im Gegenteil, wir sollten die bestehenden Geschäfte stützen, unterstützen und ihnen auf Wunsch bei Problemen und Fragen zur Seite stehen und helfen!

Eine Begegnungsstätte, wie gefordert, ist meines Erachtens in Form des bezahlten und barrierefreien Gemeindehauses auch bereits vorhanden, diese sollte nur mit Leben gefüllt werden!

Wenn Herr Morsch die ehrenamtlichen Helfer hat, frage ich mich, warum hat er sie nicht schon lange eingesetzt und seine Projekte gestartet?

Mit einer angemessenen Kritik können wir alle umgehen, ein Problem habe ich allerdings damit, wenn sie über einen solchen Weg und in dieser Art geäußert wird. Der Bürgermeister mit dem Gemeinderat hat in der Vergangenheit hart gearbeitet, um die oben genannten Dinge zum Wohle aller Bürger umzusetzen und wir als CDU werden das in Zukunft auch weiterhin mit aller Kraft tun.

Wir freuen uns immer über konstruktive Kritik, Anregungen und sehr gerne auch über aktive Unterstützung.

Erich Schlich,

Gemeinderatsmitglied und

CDU-Fraktionsvorsitzender

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