Politik | 13.01.2016, 14:17 Uhr

Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Das kommunale Integrationszentrum (KI)

Das erste „komplette“ Jahr

Neue Projekte, Strukturen und Konzepte mit Zukunft geschaffen

Rhein-Sieg-Kreis. Das erste Jahr im Leben eines neuen Erdenbürgers ist von immenser Bedeutung. Der kleine Mensch lernt elementare Dinge über sich und die Welt und entwickelt sich so rasant wie in keinem anderen Lebensabschnitt. Auch das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises (KI) kann in seinem ersten „kompletten“ Jahr eine beachtliche Entwicklung vorweisen. Drei Lehrerinnen und Lehrer, zwei Sozialpädagoginnen und drei Verwaltungsangestellte bilden inzwischen mit insgesamt fünfeinhalb Stellen das multiprofessionelle Team. Anfang November 2014 war das KI an den Start gegangen. Schnell zeigte sich, dass die aktuelle Flüchtlingssituation und der damit verbundene Bedarf eine neue inhaltliche Schwerpunktsetzung erforderlich machten. Aktuelle Themen wie Sprachförderung, Integration in den Arbeitsmarkt und gesundheitliche Versorgung standen plötzlich im Vordergrund. Unter den Überschriften „Ehrenamt“, „Integration in den Arbeitsmarkt“, „Flucht und Trauma“ und „HIV mitdenken“ richtete das KI Fachveranstaltungen für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Integrationsarbeit aus. Als Experte unterstützte und beriet es verschiedene Fachforen, entwickelte zahlreiche Informationsmaterialien und leitete als Multiplikator eine Vielzahl von Informationen an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort weiter. Mehr als 300 Kooperationspartner zählen mittlerweile zum kreisweiten Netzwerk des KI, das im Frühjahr und Herbst sogar einen kleinen „Geldregen“ verteilen konnte: Insgesamt 54.500 Euro flossen über das KI an die kreisangehörigen Kommunen und Initiativen vor Ort. „Es war ein sehr ereignisreiches Jahr, in dem wir gemeinsam mit den vielfältigen Kooperationspartnern erfolgreiche Projekte und Strukturen miteinander verbunden und neue Konzepte entwickelt haben. Die ersten Schritte zu einer gut aufgestellten Integrationsarbeit im gesamten Rhein-Sieg-Kreis sind gegangen“, zieht Sozialdezernent Hermann Allroggen Bilanz. „Viele Kooperationspartner melden uns zurück, dass die Informationen und Unterstützungsleistungen des Kreis-KI hilfreich für die Arbeiten vor Ort sind“, freut sich Antje Dinstühler, Leiterin des KI, über die positive Resonanz. Und wie geht es 2016 weiter? Geplant sind unter anderem Interkulturelle Trainings und niederschwellige Sprachangebote. Darüber hinaus wird es wieder große Fachveranstaltungen im Rahmen der „Grenzenlos-Gesund“-Präventionsreihe, einen Newsletter und vieles mehr geben. Auch wenn Anfang Februar die kleinen und großen Tollitäten aus der Region im Kreishaus ihre Aufwartung machen, wird das Thema Integration mit dem Motto des diesjährigen Sessionsordens „KI – Karneval International“ im Fokus stehen.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Koblenz Kreativ 2026
Angebotsanzeige (Oktober)
Anzeige Lagerverkauf
Zukunft trifft Tradition KW 42
Hochzeitsmesse Mayen-Hausen 2026
Zukunft trifft Tradition KW 42
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
3227

Astrologische Vorschau für die KW XX: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 19. bis 25. Oktober – zwischen Herzensangelegenheiten und neuen Chancen

Die Woche vom 19. bis 25. Oktober 2026 bringt Bewegung in festgefahrene Situationen, überraschende Erkenntnisse und die eine oder andere Herausforderung. Während sich in der Liebe neue Türen öffnen können, verlangen berufliche Aufgaben nach Geduld, Weitblick und einer guten Portion Durchhaltevermögen. Auch die Gesundheit verdient besondere Aufmerksamkeit: Wer zu viel auf einmal erledigen möchte, könnte schneller an die eigenen Grenzen stoßen.

Weiterlesen

Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
795

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen