Bündns90/Die Grünen - Stadtratsfraktion Remagen
„Dat Wasser vun Remagen es jot...“
Grüne wollen sich für mehr Trinkwassernutzung aus der Leitung einsetzen
Remagen. Das Trinkwasser aus der Leitung in Remagen kommt vom Wahnbach-Talsperrenverband. Als erste Talsperre in Deutschland wurde hier schon in den 1950er Jahren jegliche Nitratverschmutzung des Wassers per Vertrag mit den Bauern im Wassereinzugsgebiet ausgeschlossen. Seit mehr als 60 Jahren weidet um die Talsperre daher kein Vieh mehr, und es kommt auch keine Gülle auf die umliegenden Felder. Mit gutem Gewissen können die Menschen zwischen Bonn und Remagen seitdem das Wasser aus der Leitung selbst Kleinkindern zum Trinken geben, lange bevor die strengen EU-Normen diesbezüglich verabschiedet wurden.
Nun wollen die Remagener Grünen im Stadtrat für dieses Trinkwasser auch aktiv werben und damit dem Tafelwasser aus Einweg-Plastikflaschen den Kampf ansagen. Aber bei der Werbung soll es nicht stehenbleiben. Per Antrag hat die Fraktion um Stefani Jürries und Frank Bliss bereits bei der Stadt die Aufstellung von mehreren sogenannten „Trinkbrunnen“ vorgeschlagen. Hier können Passanten auf Knopfdruck kostenlos frisches Wasser zum Trinken zapfen. Mit dem Antrag ist die Umweltpartei offenkundig bei Bürgermeister Ingendahl offene Türen eingerannt. Dank eines Programms der Grünen-Umweltministerien Ulrike Höfken in Mainz, das solche Trinkbrunnen großzügig fördert, sind der Römerstadt bereits drei Trinkbrunnen zugesagt worden, die voraussichtlich Anfang 2020 in Remagen, Oberwinter und Kripp am Rhein aufgestellt werden könnten.
Hinsichtlich der Werbung für das Wasser verweisen die Grünen auf die Bonner Stadtwerke, die kürzlich in jedem größeren Wohngebäude der Stadt per Aushang detaillierte Informationen zur Wasserqualität bereitgestellt haben. Das Bonner – und damit auch das Remagener – Wasser kann sich in jedem Fall sehen lassen. Mikrobiologisch ist es 1A und auch der Mineralstoffgehalt ist Klassen besser als bei den meisten Tafelwässern in Deutschland. Eine Studie der Stiftung Warentest, die „Kranenburger“ mit Tafelwässern aus dem Supermarkt verglichen hat, hat dies erst im Juli bestätigt.
Und so soll auch in Remagen nach Vorstellung der Grünen zukünftig die Bevölkerung genaustens über die Wasserqualität informiert werden. Bei Veranstaltungen soll ein Informationsstand der Stadtwerke für das Remagener Trinkwasser aktiv werben. Und zu besonderen Anlässen könnte, wie bereits seit Jahren in Bonn praktiziert, ein „Wasserwagen“ stilles oder gesprudeltes Trinkwasser aus der Leitung kostenlos ausschenken. Wenn möglich soll die in ebenfalls bereits in Planung befindlichen Mehrwegbechern der Stadt Remagen erfolgen, die dann sogar noch eine bessere Ökobilanz als die momentanen Einwegbecher in Bonn vorzuweisen hätten.
Pressemitteilung
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Remagen
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